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06.10.2017, 12:50

MPU: Unfall mit 2,33 Promille und Unfallflucht

Hallo! Erstmal super, dass ich dieses Forum gefunden habe und auf etwas Unterstützung hoffen kann.

Ich bin 22 Jahre (Student) und habe eine MPU im 2. Anlauf zu bewältigen.

Zum Tathergang

Ich besuchte am 23.04.2016 eine Hausparty meines besten Freundes.
Ich war im Zwiespalt, ob ich auf die Party gehen sollte oder lieber mit dem Zug meine Eltern am Wochenende besuchen sollte.
Die Entscheidung wurde mir gefällt, als der Freund mir angeboten hat sein Auto zu nehmen um damit am nächsten Tag auch meine Eltern besuchen zu können.


Die Party begann für mich mit als erste (gegen 19:00) und ich brachte eine Freundin und 2 Flaschen Wein mit. Zur Begrüßung tranken wir drei natürlich erstmal eine Flasche zusammen (0,25l á 12 Vol. %). Anschließend kam der restliche Besuch und ich trank ab und zu Bier in etwas 6-7 Flaschen (1,98l á 4,9 Vol.%).
Der "Knock-out" war für mich eine halbe Flasche Wodka mit dem weit angereisten Cousin meines Kumpels "um zu Beweisen, dass ich auch russische Gene in mir habe".
Danach kann ich mich nur noch schlecht erinnern und aus Partybilder erkennen, dass ich ab und zu noch eine Bierflasche halte.
Schätze diese Anzahl auf 3-4 Bier (1,32l á 4,9 Vol.%).

Aus irgendeinem Grund fand ich es schon cool betrunken in seinem Auto Probe zu sitzen, da das Auto neu war und es vor dem Haus stand.
Aber ich stieg wieder mit der Freundin aus und wir feierten auf der Party weiter.
Die nächste Erinnerung ist wie ich später erneut im Auto sitze und los fahre, Richtung Heimat, was Rund 200km Fahrt sind.
Geendet hat die Fahrt nach ca. 6km in der ersten Leitplanke auf der Autobahn und einer absoluten Orientierungslosigkeit (Zeitpunkt rund 04:00).
Natürlich doof und alkoholisert, wie ich war dachte ich ich könne davor wegglaufen und sicherte die Unfallstelle nicht ab und verließ diese.
Irgendwann kam mir dann der Gedanke, dass es nichts bringt und kehrte um. Zu dem Zeitpunkt hat mich schon ein Polizist auf der Rückfahrt nach seinem Dienst entdeckt.
Ich erklärte ihm grob, wo die Unfallstelle war. Anschließend ging es für mich auf die Wache für die Blutabnahme (2,33 Promille um 04:03).


Gericht (reiche es noch genauer nach)

Das Gericht verurteilte mich nach dem Jugendstrafgesetz "Trunkenheit im Verkehr" und erteilte eine Sperrfrist bis zum 01.01.2017, sowie ein Verkehrsseminar.
Bis dahin habe ich auch noch an einem Termin zur Drogenberatung teilgenommen.

Bisherige (negative) MPU am 9.6.2017



0. Nachweis ärtztliches Attest von einer Ärztin auf Etg mit negativem Befund

03.08.2016

1. Nachweis bei Tüv Nord (anerkannt)

01.10.2016 bis 31.03.2017

2. Nachweis

01.07.2017 bis 31.12.2017


Mit dem heutigen Blick war es klar, dass es eine negative Beurteilung gibt, da ich kaum etwas unternommen habe und nur am Vorabend mich etwas damit beschäftigt habe, weil ich dachte "ah das schaff ich schon, ich trinke ja nicht und werde es auch nicht mehr machen wenn ich Auto fahre, die Gutachterin wird schon sehen dass ich mich gebessert habe".

Gründe für negatives Gutachten:
a) zu wenig mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben

b) die Abstinenz für 6 Monate nicht ausreiche

c) ich in ferner Zukunft das kontrollierte Trinken anstrebte, dafür jedoch auf Grund des Ereignisses nicht geeignet bin






Jetzt bin ich also in der Vorbereitung auf die 2. MPU, die hoffentlich positiv ausfallen soll.
Zusätzlich unternommen habe ich jetzt:
- Drogenberatung für regelmäßige Termine angefragt
- überlege zu einem Verkehrspsychologen zu gehen um mich einschätzen zu lassen



Vielen Dank erstmal für die Tipps und Kommentare die ihr für mich habt,
LG Tuchtaschen!

2

09.10.2017, 08:40

So meine erste Frage:

Ich muss der FFS melden, dass ich die Beantragung zurückziehe. Soll ich das neegative MPU Gutachten mitschicken, denn es ist ja zwischen 1. und 2. Abstinenznachweis ein lange Lücke enstanden, die ich nächstes Mal begründen muss oder?

Kann mir jemand hier sagen was am sinnvollsten ist?

LG

  • »hauer« ist männlich

Beiträge: 167

Über mich: 1. TF BAK 1,19

2. TF AAK 0,57 mg/l bei VK ; 0,62 mg/l nach Blutentnahme

BAK 1,58



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Beruf: Forstwirt

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3

19.11.2017, 14:36

Niemals ein negatives Gutachten abgeben!

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