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1

21.09.2017, 11:22

mit dem Fahrrad angehalten, 1,8 Promille, seit Jahrzehnten Führerschein ohne Punkte, nie auffällig gewesen

liebe Forumsmitglieder,


ich möchte mich hier bei euch vorstellen, dass ist mein erster Beitrag und leider auch gleich eine dringende Frage, denn ich habe Post von der Polizei erhalten und habe noch bis Montag Zeit darauf zu antworten, weil ich hier und da gefragt habe und immer unsicherer wurde und keine plausible Antwort erhielt, was ich der Polizei schreiben soll....denn ->

-ich kann mich an nichts mehr erinnern
-nur dass ich blaue Sirenen sah und einen Alkoholtest gemacht habe
-ich weiß nicht ob ich überhaupt das Fahrrad gefahren bin zu dem Zeitpunkt, kann mich nicht mehr erinnern
-ich habe seitdem, seit über vier Wochen keinen Tropfen Alkohol getrunken
-ich habe auch kein Verlangen etwas zu trinken, bin nicht süchtig danach
-zu dem Zeitpunkt an dem Abend, war ich auf einem Fest und habe Bier und Cocktails konsumiert
-ich trinke nur sehr selten, doch wenn ich auf einem Fest bin achte ich nicht darauf und es war mir nichtmal bewusst, weil ich eigentlich das Fahrrad auch schieben wollte, oder stehen lassen wollte
-es war schon spät und ich weiß nicht mehr, was ich zu dem Zeitpunkt für eine Überlegung hatte, vielleicht habe ich mich doch auf das Rad gesetzt, nüchtern hätte ich das nie getan
-ich habe große Angst meinen Führerschein zu verlieren, denn den brauch ich dringend


muss ich jetzt eine MPU machen ? ich fürchte ja *seufz*


ist es besser die Aussage zu verweigern, dass ist für mich wichtig, weil ich das am Montag abgeben muss
werde ich benachteiligt, wenn ich keine Angaben mache ?

! ich wurde mit zur Wache genommen und mir wurde Blut abgenommen ! aber was ich dann gesagt habe zu den Beamten, daran kann ich mich nicht erinnern, dass ist ein großes Problem

ist es legitim die Beamten danach zu fragen, was ich zu denen gesagt habe ?


ist es ratsam für mich meine Leberwerte messen zu lassen, obwohl ich kein Alkoholiker bin ? ich habe in dem Moment nur Pech gehabt, ich habe das nicht extra gemacht und habe daraus gelernt, ich trinke auch nichts mehr, dass ist es mir nicht wert, ich möchte nur meinen Führerschein behalten

weil ich den umbedingt brauche, das ist wichtig für meine weitere Existenz, ihr versteht sicher....




danke im Voraus für deine Unterstützung

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Calidris alba« (21.09.2017, 11:37)


mark8568

"Dampfplauderer"

  • »mark8568« ist männlich

Beiträge: 5 384

Wohnort: Nürnberg

Beruf: Rentner

  • Private Nachricht senden

2

21.09.2017, 19:35

Hallo Calidris alba :will

denn ich habe Post von der Polizei erhalten und habe noch bis Montag Zeit darauf zu antworten,

auf keinen Fall Angaben zur Sache machen. Alles was Du sagst, wird gegen dich verwendet werden.

Bin zur Zeit etwas gestresst, deshalb erst am WE mehr oder jemand anders nimmt sich deiner an.
Gruß aus Nürnberg
mark8568 :wave:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


Evtl. rechtiche Hinweise stellen keine Rechtsberatung dar
"Nüchtern wäre ich doch nie besoffen Auto gefahren"
Mein Geschwafel ist lediglich eine Mischung aus Lebenserfahrung und Profilierungssucht!
Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine....Steine sind ok :thumbup:

3

21.09.2017, 20:34

werde ich benachteiligt, wenn ich keine Angaben mache ?

nein.
Als beschuldigter ist es dein recht kein aussage zu machen.
schreib da einfach rein (oder kreuze das in dem formular an), du möchtest keine aussage machen.

mpu ist zwingend. da kommst du nicht drum herum bei 1.8 bak.
ohne positive mpu - lappen weg.

dass du dich an nichts erinnern kannst macht alles nicht besser :schulter:

lies dich mal hier ein. es gibt dutzende radfahrer-threads, die deinem ähneln.
Besser heimlich schlau, als unheimlich blöd.

4

21.09.2017, 21:19

hallo euch beiden und danke für die erste Hilfe, damit bin ich sicher bis Montag schonmal verarztet sozusagen

das lässt mich erstmal wieder ruhig schlafen

also habe ich einiges vor mir so wie ich das wohl deute, nach euren Aussagen

*

>was würdet ihr mir denn raten bezüglich der ärtzlichen Nachweise ? obwohl ich kein Alkoholiker bin !
> und in welchem Rahmen lägen die Kosten dafür ?
ich möchte es nur vorher wissen, bevor ich einen Schock nach dem nächsten bekomme, ich meine die MPU ist ja auch einen Batzen Geld, ca. 500 Euro wie ich gelesen habe

>hinzukommt wohl, dass ich mich darauf vorbereiten müsste, ...hm...und wie geht das am besten ?


also meine Stimmung ist zwar nicht heiter, aber ich bin auch nicht am Boden zerstört, dass bin ich erst dann, wenn der Lappen gänzlich weg wäre, daher habe ich noch Hoffnung

ich hoffe vielleicht sogar auf ein Wunder, dass ich die MPU nicht machen muss, aber das wird wohl ein Wunsch bleiben

also dann schaue ich auch gerne am Wochenende nochmal rein

danke für eure Hilfsbereitschaft

5

22.09.2017, 00:07

>was würdet ihr mir denn raten bezüglich der ärtzlichen Nachweise ? obwohl ich kein Alkoholiker bin !
Ich würde Dir raten eine Suchtberatungsstelle aufzusuchen um herauszufinden inwiefern Deine Alkoholproblematik vorangeschritten ist.Mit dem Argument "...obwohl ich kein Alkoholiker bin..." würde ich an Deiner Stelle nicht mit der Tür ins Haus fallen.Diese Beratungsstellen sind nicht "nur" für Süchtige da sondern eben u.a für Menschen da mit Alkoholproblematiken bzw. die durch Alkohol / Drogen negativ aufgefallen sind.

Lasse Dir eine Bestätigung geben,das Du dort warst und somit hast Du schon den ersten Schritt von vielen Schritten getan.Als nächstes würde ich Dir empfehlen -> Deine Leberwerte checken zu lassen,damit Du den Vorher / Nachher Effekt später besser bei Deiner MPU erklären kannst.
Leberwerte werden bei den MPI´s zwar nicht mehr berücksichtigt aber schaden tut es auch nicht,wenn Du welche vorlegen kannst.

Nun kommt es als nächstes eben darauf an mit welcher Strategie Du zur MPU später gehen möchtest - AB (Abstinenz) oder KT (kontrolliertes Trinken).Hier im Forum sind beide Strategien supergut beschrieben was zu tun ist bzw. was verlangt wird.

Grüße
Nichts ist für immer...

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