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1

07.04.2017, 16:23

MPU wegen trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad

Hallo liebe Forumnutzer,

Ich habe bereits viele Beiträge gelesen und bin sehr dankbar für all die Gedanken, die sich viele hier machen, um anderen zu helfen!

Um meine Fragen zu stellen möchte ich meinen Fall kurz umreißen.
Vorweg: Ich habe meine MPU schon am Montag... Leider bin ich eher kurzfristig zu manchen Einsichten gekommen, hoffe aber, dass mir trotzdem noch jemand ein paar Tipps geben kann.

Ich bin Student, 30 Jahre alt, wiege 90 kg und bin das erste mal auffällig geworden.

Ich wurde am 22.11.2016 auf dem Heimweg von einer Betriebsfeier (Minijob in einem Restaurant) auf dem Fahrrad angehalten. Nach einer Blutabnahme auf der Wache wurde mir eine BAK von 2,06 nachgewiesen (etwa eine Stunde nachdem ich von der Polizei aufgegriffen wurde). Meinen Bescheid zur MPU habe ich dann am 03.03.17 bekommen, mit der Auflage innerhalb von 6 Wochen ein Gutachten vorzulegen, welches die Fragestellung beantwortet :

"Ist zu erwarten, dass der Untersuchte nicht oder nicht mehr ein KFZ/Fahrzeug unter Alkoholeinfluss führen wird, oder liegen als Folge eines unkontrollierten Alkoholkonsums Beeinträchtigungen vor, die das sichere Führen eines Kfz/Fahrzeuges in Frage stellen?"

Ich habe mich zwar seit der Fahrt viel mit dem Thema Alkohol, gerade meinem persönlichen Umgang damit, befasst, jedoch keine Nachweise über Leberwerte oder ähnliches gesammelt. Ich habe seit der Fahrt 3 mal Alkohol getrunken, jeweils nicht mehr als 6 0,2 Kölsch und rechneerisch über einen Zeitraum verteilt, der einen Wert von über 0,5 Promille ausschließt.
Ich denke für die Erläuterung meiner persönlichen Einsichten und Verhaltensänderungen und deren Diskussion an dieser Stelle ist zu wenig Zeit vorhanden bis zur MPU. Es sei gesagt, dass ich mich durch verschiedenste Literatur, das viele Gedanken machen und viele Gespräche grundsätzlich gut vorbereitet fühle für das psychologische Gespräch. Einzig die Tatsache, dass mir noch nicht klar ist, ob ein erfolgreiches Bestehen der MPU überhaupt möglich ist in meinem Fall ohne Nachweise über meinen kontrollierten Alkoholkonsum, bereitet mir Kopfschmerzen.

Ich würde mich sehr über Hinweise, Anregungen und Tipps freuen.

Viele Grüße ud Dank im Voraus,

Fahrradheld

2

07.04.2017, 16:25

Und mit "EInsichten", meine ich nicht den Fall betreffend, sondern dieses Forum nutzen zu können für mich..

Psycho

Psycho

  • »Psycho« ist männlich

Beiträge: 3 817

Über mich: Ich arbeite seit knapp 20 Jahren auf dem Gebiet der professionelle MPU-Beratung. Falls jemand sich nicht mit dem "Zweitbesten" zufrieden geben will, sollte er mich kontaktieren.

Wohnort: Herne

Beruf: MPU-Berater

  • Private Nachricht senden

3

07.04.2017, 18:34

Hi Fahrradheld!

Am Einfachsten stellst Du hier klare Fragen. Dann bekommst Du auch klare Antworten.

Einen Nachweis über KT brauchst Du nicht! Für "nicht vorbereitet" hört sich das Ganze recht gut an.
In diesem Sinne

Dipl.-Psych. Thomas Rock
Fachpsychologe für Verkehrspsychologie
Amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater
02323 / 91 51 70 - 0
http://www.prompu.de
psycho@mpuforum.de
_____________________________________________
Der Mensch nimmt erst dann dir richtige Lösung,
wenn er vorher alle anderen ausprobiert hat.

4

07.04.2017, 20:21

Psycho hat recht. Beim kontrollierten Trinken schaffst du's auch ohne Nachweise. Ich hatte auch keinerlei Nachweise bei meiner Trunkenheitsfahrt mit 2,19 Promille. Hatte zwar nur zum Teil ein positives Gutachten bekommen, allerdings lag das daran, dass ich mich zu wenig mit dem Thema Alkohol (wie man ihn berechnet und co.) beschäftigt habe. Dafür bekam ich dann eine Kursauflage.

Daumen sind gedrückt! Wichtig ist, dass du dich viel mit dir selber beschäftigst / beschäftigt hast.

5

08.04.2017, 02:07

Hey Psycho, hey tobi,

Ich komme gerade von der Arbeit und freue mich riesig, dass ihr mir so schnell geantwortet habt! Vielen Dank dafür!

Beruhigend zu hören, dass es nicht zwangsläufig mit Nachweisen laufen muss. Kann ich denn dem Arzt vorschlagen z.B. eine Haarprobe zu nehmen, um meine Aussage bezüglich der Alkoholmengen zu untermauern? Oder was ist die beste Methode es nachzuweisen?

Ja mit mir selbst beschäftigt habe ich mich viel. Ich habe sowohl Gründe für das Trinken als auch für das Radfahren nach Alkoholkonsum entdeckt, die mir vorher gar nicht bewusst waren. Und Strategien, um es in Zukunft zu verhindern, habe ich auch herausgearbeitet. Über Alkoholmengen etc weiß ich auch Bescheid. Ich hoffe es klappt dann.

Vielen Dank nochmal!

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