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08.03.2017, 11:08

Unfall mit 1,39 Promille.

Guten Tag,

ich bin auf dieses Forum gestossen und habe schon so einiges informatives gelesen.
Doch ein paar Fragen habe ich dann doch noch.

Erst einmal zu meiner Geschichte.

Es war ein gemütlicher Skatabend am 14.04.2016. Es wurde getrunken und so weiter. Ich habe am frühen morgen, jemanden nach Hause gefahren, obwohl ich etwas getrunken habe.
Nach dem ich denjenigen abgesetzt habe und wieder zurück zum Club fahren wollte, ist der Unfall passiert, der ort war sehr abglegen und recht kurvig, ich kam von der Straße ab und fuhr gegen einen Baum.
Ich kam erst zwei, drei Tage später im Krankenhaus wieder zu mir und musste nachfragen was passiert ist und wo ich überhaupt bin.
Ich hatte so einigen Schaden davon getragen, beide Beine ausgekugelt, Becken und Hüfte gebrochen, viele Schnittwunden im Gesicht.
Jetzt habe ich Zwei große Op`s hinter mir und ordentlich Metall im Körper.

Bei der Blutentnahme laut Gerichtsurteil hatte ich 1,39 Promille intus. Mir wurde die Fahrerlaubnis sofort entzogen.
Ich habe eine Sperrfrist von zehn Monaten erhalten die jetzt am 30.03.2016 ablaufen würde. Geldstrafe von 400€ kam auch noch dazu.

Nun war ich am 7.3.2017 bei der Führerscheinstelle mit allen erforderlichen Unterlagen und wollte meine Fahrerlaubnis neu beantragen.
Die Dame hat meine Unterlagen durchgesehen ( Führungszeugnis, Augenärztliche Untersuchung, Erste Hilfe Schein usw.). und sich meine anderen Unterlagen aus deren Archiv besorgt. Sie fragte mich dann ob ich mir irgendwelche Hilfe gesucht hätte oder irgendwas schon gemacht hätte, was ich ihr verneinte. Weil aus meinen Unterlagen nichts weiter hervorgeht, das ich etwas machen soll.

Nun gab sie mir ein Infoblatt von der Nord-Kurs Gruppe mit, wo ich mir einen Termin zum Beratungsgespräch holen soll.
Heißt dieses Beratungsgespräch, das ich zur MPU muss, oder kann bei diesem Gespräch gesagt werden das ich meine Fahrerlaubnis beantragen kann?

So, das war es erstmal von mir, vielen Dank schon mal, wenn sich jemand diesen halben Roman durchliest und mir ein paar Infos geben kann.

2

08.03.2017, 11:27

MPU

hier lies mal
Wer mit mindestens 1,1 ‰ im Straßenverkehr erwischt wird, bekommt ja
unvermeidlich eine Sperrfrist verpasst. Frühestens 3 Monate vor Ende
dieser Sperrfrist kann die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis beantragt
werden. Wenn eine MPU nötig ist, wird man dann dazu aufgefordert. In
Baden-Württemberg steht fest, dass das ab 1,1 ‰ jetzt immer der Fall
sein wird. Mecklenburg-Vorpommern wohl auch. Wie das in den anderen
Bundesländern gehandhabt wird? Das ist wohl noch immer in Bewegung.
Soweit ich gehört habe, handhabt Bayern das sogar von Landkreis zu
Landkreis unterschiedlich. Da der Verkehrsgerichtstag 2016 in Goslar die
1,1-Promille-Grenze empfohlen hat, scheint es nicht unwahrscheinlich,
dass diese Regelung früher oder später wohl bundesweit kommen wird.

mark8568

"Dampfplauderer"

  • »mark8568« ist männlich

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3

08.03.2017, 18:25

Hallo kleener :will

was ist denn dein Bundesland?
Gruß aus Nürnberg
mark8568 :wave:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


Evtl. rechtiche Hinweise stellen keine Rechtsberatung dar
"Nüchtern wäre ich doch nie besoffen Auto gefahren"
Mein Geschwafel ist lediglich eine Mischung aus Lebenserfahrung und Profilierungssucht!
Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine....Steine sind ok :thumbup:

Psycho

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Über mich: Ich arbeite seit knapp 20 Jahren auf dem Gebiet der professionelle MPU-Beratung. Falls jemand sich nicht mit dem "Zweitbesten" zufrieden geben will, sollte er mich kontaktieren.

Wohnort: Herne

Beruf: MPU-Berater

  • Private Nachricht senden

4

08.03.2017, 20:26

Hi kleener!
Nun war ich am 7.3.2017 bei der Führerscheinstelle mit allen erforderlichen Unterlagen und wollte meine Fahrerlaubnis neu beantragen.
Die Dame hat meine Unterlagen durchgesehen ( Führungszeugnis, Augenärztliche Untersuchung, Erste Hilfe Schein usw.). und sich meine anderen Unterlagen aus deren Archiv besorgt. Sie fragte mich dann ob ich mir irgendwelche Hilfe gesucht hätte oder irgendwas schon gemacht hätte, was ich ihr verneinte. Weil aus meinen Unterlagen nichts weiter hervorgeht, das ich etwas machen soll.

Nun gab sie mir ein Infoblatt von der Nord-Kurs Gruppe mit, wo ich mir einen Termin zum Beratungsgespräch holen soll.
Lieb gemeint von der Dame.
Hat nur zwei Nachteile:
1. Berät Nordkurs nicht wirklich. in meist 12 Min. kommen die Haarscharf darauf, dass Du Avanti40 brauchst. Macht dann ca. 69 Euro für diese Erkenntnis. "Anständige Fragen werden nicht beantwortet. Du musst die Katze im Sack kaufen. Probier es aus!
2. Gibt es in diesem Markt mehr als "nur2 die TÜV´s".

ICH berate grundsätzlich kostenlos und bin dadurch eine Alternative zu allen andren, da (fast) alle anderen dafür Geld nehmen. Mach also die Beratung, nimm zusätzlich mein Angebot an und entscheide dann, wer es besser gemacht hat!!!!! OKJ?

Heißt dieses Beratungsgespräch, das ich zur MPU muss, oder kann bei diesem Gespräch gesagt werden das ich meine Fahrerlaubnis beantragen kann?
Es wird bei dem Gespräch kaum entschieden werden, ob Du zur MPU musst. Das steht wohl schon fest. Wie schon oben erwähnt, geht es nur darum, eine (meiner Meinung nach nicht besonders gute) Maßnahme zu verkaufen.
Du musst also aus Bayern, Ba-Wü, Brandenburg oder Berlin kommen. Da gilt zur Zeit 1,1 ‰. In allen anderen Bundesländern gilt 1,6 ‰. Umziehen wäre also auch eine Alternative. Wetten, dass Dir das nie einer sagen wird?
In diesem Sinne

Dipl.-Psych. Thomas Rock
Fachpsychologe für Verkehrspsychologie
Amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater
02323 / 91 51 70 - 0
http://www.prompu.de
psycho@mpuforum.de
_____________________________________________
Der Mensch nimmt erst dann dir richtige Lösung,
wenn er vorher alle anderen ausprobiert hat.

5

09.03.2017, 06:47

Hallo,

danke schon mal für die Antworten.

Ich wohne in Mecklenburg-Vorpommern.

Einen Antrag auf Neuerteilung des Führerscheins habe ich noch nicht gestellt. Erst wenn ich das mache bekomme ich bescheid ob ich zur MPU muss?

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