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16.02.2017, 19:34

Angst vor MPU. Unbegründet?

Hallo,
ich kollidierte mit einem auf der Straße laufendem Fußgänger im Dezember, leider hatte ich an dem tag 1,58% BKA, bekam 45 Tagessätze und 15 Monate Sperrfrist.
Laut der Versicherung des geschädigten trug der, der auf der Straße lief Mitschuld, diese bot mir auch eine Teilschuld an um es außergerichtlich zu klären.
Mein Verhängnis war der Alkohol.

Wie kam es Dazu? Ich wollte mit einem Taxi fahren, das Taxi das ich anhielt (Gewunken) hatte eine Bestellung und konnte uns nicht mitnehmen.
Kollegen, mit dem ich Unterwegs war war nicht bereit zu Fuß zu gehen, wollte nachhause, dort angekommen stieg ich in das Fahrzeug und dachte mir, ah komm, es ist 0:00 du kennst die Stadt wie deine Westentasche, da wo du fährst ist eh nichts, der weg ist Kurz, in meinem Jugendlichem Leichtsinn, dem Alkohol im Kopf fuhr ich auch los, beim Fahren, knallte der geschädigte dann gegen die Rechte Seite meines Autos, laut der Polizei die vor Ort war, hieß es das der Herr Suizid gefährdet war, ob das stimmte, erfuhr ich nie, würde aber Sinn ergeben, wenn die Versicherung von dem Herr sagte, das er "Uns ist bekannt, dass unseren Versicherten eine Mitschuld an dem Unfall trifft."

Mein Führungszeugnis ist sauber, ich musste nur mit 16 und 17 einmal Pusten bei einer Polizei Kontrolle, war spät auf dem weg nachhause und roch nach Alkohol, war aber unter 1 Pro Mille, bei einer Rauferei zwischen einem Bekannten und mir, kam die Polizei und wir beide mussten Pusten, Anzeige eingestellt, da wir ja uns kannten und uns -nicht- anzeigen wollten, das kam von der Polizei weil er sich an der Hand verletzte und die Polizei verdächtig hat das ich ihn mit einem Messer Angriff ( er schnitt sich beim Geländer), er nahm die Anzeige selbstverständlich zurück, wir haben unser Kriegsbeil auch begraben.

Ich bin zurzeit in einer Lehre, verdiene nicht viel unter 800€ Netto im Monat. Ich musste ziemlich viel berappen bis jetzt, Versicherung, Strafbefehl.
Mein Trinkverhalten ist zurzeit seit 3 Monaten, komplette Abstinent, wann und wie viel ich trinke weiß ich nicht, aber "für immer" nicht mehr trinken könnte ich aber werde ich nicht, das wäre ein Einschnitt in mein Leben, wenn ich meine Prüfung gut bestehe, möchte ich das auch Feiern oder mein Geburtstag etc., vor der Trunkenheit fahrt, war ich 1-2 x im Monat auf Partys, Diskothek, Clubs, Im Sommer mal paar Bierchen am See zischen oder sonstiges, bei Kalten tagen, manchmal sogar Quartal oder Halbes Jahr kein Alkohol getrunken. wenn ich meine Altgesellen anhöre, bin ich ja noch vergleichsweise Brav, wie oft die alle gesoffen haben.. Jedes Wochenende, Freitag und Samstag. Naja spielt ja keine Rolle.

Meinen Führerschein würde ich gerne wieder erlangen, es ist Job bedingt Notwendig (Bereitschaft), Ja und die "Freiheit"
Es ist einfach lästig zurzeit mit der Bahn jeden morgen eine Halbe Stunde früher aufzuwachen, 5 Minuten dort zu warten, 10 Minuten dort zu warten, auf die SEKUNDE Pünktlich an der Zeitstempel Uhr zu stehen damit ich meine Bahn erwische, wenn ich mich später ausstempel muss ich Laufen oder es gar nicht versuchen. Wenn die Bahn 1-2 Minuten Verspätung hat, bekomme ich meinen Folge Bus nicht, muss 20 Minuten nachhause gehen.. im Regen zum Sport zu gehen, anstelle auf dem Weg liegendes Fitnessstudio zu besuchen muss ich Nachhause mit dem Bus, wieder los, falls man in die Stadt möchte, muss man Bus abwarten, zu Fuß gehen etc. Mit freunden treffen nur zu bestimmten Zeiten, die müssen mich Abholen.. Kurz mal was Essen zu fahren in die Frittenbude ist nicht mehr möglich.

Ich möchte nicht mehr ohne Führerschein sein.. Das alles noch ein mal? Niemals setzte ich mich wieder in ein Auto als Fahrer mit Alkohol.

bin etwas ausgeschweift nun. Ehm ja.

Ich hab große Angst zurzeit zu Führerschein Behörde zu gehen, Neu Erteilung zu beantragen.
in meinem Brief von der Führerscheinbehörde steht nämlich folgendes:

"Nach § 20 FeV habe ich ihre körperliche, geistige und charakterliche Eignung zum Führen von Kraftfahrtzeugen zu prüfen. Der Fachdienst Straßenverkehr ..... ist zu einer solchen Prüfung nach Ablauf der Sperrfrist rechtlich verpflichtet. Das Gericht hat im Strafverfahren keine Entscheidung darüber getroffen, ob Sie nach Ablauf der Sperrfrist wider als geeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen anzusehen sind."
Ich wohne in Schleswig-Holstein.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für eine MPU?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für ein Abstinenz nachweis?

Ich habe einfach Angst davor, das ich noch mehr bezahlen muss, ich bin zuversichtlich das ich es bestehen werde. Ob beim erstem oder zweitem mal ist mal dahin gestellt. Ich weiß das ich ein riesen Fehler gemacht habe, ich so "gelitten" habe, es auf gar keinen Fall, egal unter welchen Umständen zu einer Wiederholung kommt!


Was sagt ihr dazu? Tut mir leid für den riesen text.

Gruß.

2

16.02.2017, 20:00

Mein Führungszeugnis ist sauber, ich musste nur mit 16 und 17 einmal Pusten bei einer Polizei Kontrolle, war spät auf dem weg nachhause und roch nach Alkohol, war aber unter 1 Pro Mille, bei einer Rauferei zwischen einem Bekannten und mir, kam die Polizei und wir beide mussten Pusten, Anzeige eingestellt, da wir ja uns kannten und uns -nicht- anzeigen wollten, das kam von der Polizei weil er sich an der Hand verletzte und die Polizei verdächtig hat das ich ihn mit einem Messer Angriff ( er schnitt sich beim Geländer), er nahm die Anzeige selbstverständlich zurück, wir haben unser Kriegsbeil auch begraben.


wie alt bist du denn jetzt? wann war die rauferei?

auch wenn dein führungszeugnis sauber ist, könnten noch einträge im erziehungsregister (= bundeszentralregister bei erwachsenen) sein.
das erziehungsregister wird mit der vollendung des 24. lebensjahrs entfernt, wenn keine freiheits-, jugendstrafe oder ein strafarrest
eingetragen ist.

ist da was gewesen in der richtung?

1,58 ist ein grenzwert. die behörde könnte mpu anordnen.
sicher wird sie anordnen, wenn du einträge im erziehungsregister hast.


nachtrag:
so wie ich es lese, ist die MPU angeordnet.

Zitat

in meinem Brief von der Führerscheinbehörde steht nämlich folgendes:

"Nach § 20 FeV habe ich ihre körperliche, geistige und charakterliche Eignung zum Führen von Kraftfahrtzeugen zu prüfen.


eventuell auch nur ein ärztliches gutachten.

mal abwarten, was die anderen sagen. bin nicht sicher.

aber lies mal

http://www.anwalt24.de/gesetze/fev-1/20
Besser heimlich schlau, als unheimlich blöd.

3

16.02.2017, 20:14

Ich bin 24, hab das Führungszeugnis heute beantragt, 7-10 Tage Dauert es bis es übermittelt wird bzw ankommt bei der FEV, in dieser Zeit werde ich aber 25.


Rauferei war ich glaub ich 17 Jahre alt , war vor dem Jahr 2010.. denke 2009 oder so.. Erinnere mich nicht mehr genau.

Mit 18 oder 19 hatte ich einmal ein Täter Opfer ausgleich, die aber mit einer Entschuldigung auch vom tisch war.

das höhste was bis jetzt kam, war die Trunkenheit fahrt, 45 Tagessätze, war auch das erste mal das ich jemals was Zahlen musste oder sonstiges.

Geblitzt wurde ich auch einmal außerhalb der Probezeit mit 5 km/h zuviel 15€ Verwarnungsgeld.


Hm, ja hab mir die FeV 20 durchgelesen, bloß kann ich damit nicht wirklich was anfangen, im Brief steht ja auch das keine MPU angeordnet ist, sondern möglicherweise.. :taetschel:
Haben die denn einfach so die Einsicht das das Register? Ich muss ja nur das Führungszeugnis vorlegen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Farcox« (16.02.2017, 20:20)


4

16.02.2017, 20:18

Die Geschichte liest sich ja fast genau wie meine.

Psycho

Psycho

  • »Psycho« ist männlich

Beiträge: 3 817

Über mich: Ich arbeite seit knapp 20 Jahren auf dem Gebiet der professionelle MPU-Beratung. Falls jemand sich nicht mit dem "Zweitbesten" zufrieden geben will, sollte er mich kontaktieren.

Wohnort: Herne

Beruf: MPU-Berater

  • Private Nachricht senden

5

17.02.2017, 16:20

Hi Farcox!

Zitat

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für eine MPU?


0 %


Zitat

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für ein Abstinenz nachweis?


Das wäre eine eigenständige Frage, die nur Du selber beantworten kannst.
In diesem Sinne

Dipl.-Psych. Thomas Rock
Fachpsychologe für Verkehrspsychologie
Amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater
02323 / 91 51 70 - 0
http://www.prompu.de
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Der Mensch nimmt erst dann dir richtige Lösung,
wenn er vorher alle anderen ausprobiert hat.

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