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1

27.12.2016, 20:33

Zum zweiten mal Alkohol am Steuer!

Hallo Leute.

Im Februar 2011 wurde ich bereits mit 1,35 Promille Blutalkohol zu 9 Monaten Führerscheinentzug und 1660 Euro Geldstrafe verdonnert. Leider habe ich am 21.12 diesen Jahres den selben Fehler nochmal gemacht. 1,24 Promille im Atem, auf die Blutwerte warte ich noch. Ich befand mich zwar im Abbau aber denke mal dass ich nicht mehr in die Ordnungswidrigkeit falle.

Meine Fragen an euch:

Was erwartet mich?
MPU?
Darf ich Garnichts mehr trinken?
Wie verhält es sich mit der Strafe?
Bin ich Wiederholungstäter?
Mein Anwalt plädiert zusätzlich auf eine psychische Ausnahmesitiation. Ist das wirklich förderlich??
Wie lange werde ich nicht fahren dürfen?
Bekomme ich denn meinen Lkw-Schein wieder?

Danke für die Antworten und fürs zuhören....

mark8568

"Dampfplauderer"

  • »mark8568« ist männlich

Beiträge: 5 384

Wohnort: Nürnberg

Beruf: Rentner

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2

27.12.2016, 20:46

Hallo Imagineblue :will

MPU?
ja
Darf ich Garnichts mehr trinken?
ja,ich tendiere zu Abstinenz
Wie verhält es sich mit der Strafe?
bin kein Richter, denke aber so an 12 - 18 Monate und 2 Monatslöhne
Mein Anwalt plädiert zusätzlich auf eine psychische Ausnahmesitiation. Ist das wirklich förderlich??
Für die Verhandlung schon, für die MPU eher weniger
Wie lange werde ich nicht fahren dürfen?
siehe oben
Bekomme ich denn meinen Lkw-Schein wieder?
Wird wahrscheinlich auf einige Hürden stossen, die man aber bei entsprechender Verhaltensänderung schaffen kann
Gruß aus Nürnberg
mark8568 :wave:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


Evtl. rechtiche Hinweise stellen keine Rechtsberatung dar
"Nüchtern wäre ich doch nie besoffen Auto gefahren"
Mein Geschwafel ist lediglich eine Mischung aus Lebenserfahrung und Profilierungssucht!
Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine....Steine sind ok :thumbup:

3

28.12.2016, 13:01

Fagen über Fragen und jetzt erst beim zweiten mal geht dir der Kackstift!? Deshalb sollte jeder eine MPU machen, egal welcher Promillewert, denn da macht man sich viel mehr Gedanken und ganz anders mit der Situation umgeht als jemand der bei der ersten Alk-Fahrt nur die Sperrfrist absitzen musste.

Eine MPU musste auf jeden Fall machen und da du Widerholungstäter bist bleibt dir nur die Abstinenz. Heißt, 1 Jahr Pinkeln gehen, oder Haare entnehmen lassen. Heute gilt auch nur noch der große Erste-Hilfe-Schein, egal ob 3,5 Tonnen oder 7,5 Tonnen.

Es ließt sich jetzt auch nicht nett, denn den Säuferbalken gibt es zwar nicht mehr, aber wenn du Beruflich LKW oder sonstiges gefahren bist und es im Lebenslauf angibst, dann musste dein Lebenslauf und das Datum der Wiedererteilung rechtfertigen. Denn dieser ist sozusagen der Säuferbalken.

  • »hauer« ist männlich

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Über mich: 1. TF BAK 1,19

2. TF AAK 0,57 mg/l bei VK ; 0,62 mg/l nach Blutentnahme

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4

28.12.2016, 23:45

Eine MPU musste auf jeden Fall machen und da du Widerholungstäter bist bleibt dir nur die Abstinenz. Heißt, 1 Jahr Pinkeln gehen, oder Haare entnehmen lassen

Er muß zwar die MPU wegen wiederholungstat machen, aber war das nicht immer so, daß er bei der MPU kein wiederholer ist, da er noch keine MPU gemacht hat.

So war es zumindest bei mir 2013

Deshalb käme ja ruhig auch KT in frage und 1 Jahr Abstinenz muß auch nicht sein. Oder Täusch ich mich da ?

Hat sich da was geändert?

Psycho

Psycho

  • »Psycho« ist männlich

Beiträge: 3 817

Über mich: Ich arbeite seit knapp 20 Jahren auf dem Gebiet der professionelle MPU-Beratung. Falls jemand sich nicht mit dem "Zweitbesten" zufrieden geben will, sollte er mich kontaktieren.

Wohnort: Herne

Beruf: MPU-Berater

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5

30.12.2016, 09:23

Hi imageineblue!
Leider habe ich am 21.12 diesen Jahres den selben Fehler nochmal gemacht. 1,24 Promille im Atem, auf die Blutwerte warte ich noch. Ich befand mich zwar im Abbau aber denke mal dass ich nicht mehr in die Ordnungswidrigkeit falle.
Ist auch "mputechnisch" uninteressant. Ab größer 0,00 Promille kommt die MPU.
Darf ich Garnichts mehr trinken?
"Dürfen" ist hier weniger die Frage. "Wollen" und "Sollen" sollten einmal abgewogen werden. Niemand hat Dir verboten zu trinken. Niemand hat Dir verboten zu fahren.Und auch die Kombination aus "trinken" und "fahren" hast Du ganz ohne Anleitung hinbekommen. Mach Dir mal Gedanken, was Du warum willst. Und auch Gedanken darüber, warum Du Deinen Job nicht vollständig vor Gefahren schützen konntest wären hier hilfreich.
Bin ich Wiederholungstäter?
Ja, klar. Was denn sonst?
Mein Anwalt plädiert zusätzlich auf eine psychische Ausnahmesitiation. Ist das wirklich förderlich??
Strafrechtlich vielleicht. Da kenne ich mich nicht aus. Aber für Dich persönlich und auch für die MPU ist das eher kontraproduktiv.
Wie lange werde ich nicht fahren dürfen?
Ich tippe mal auf 8 Monate Sperrfrist. Wird aber nicht viel bringen, wenn 12 Monate Abstinenz verlangt werden (vielleicht wäre das mal was für den Anwalt: ein privater Verein - hier Begutachtungsstelle - verschärft de facto ein "im Namen des Volkes" getroffenes Urteil. Und ob man Dich einfach wieder fahren lassen sollte wäre auch eine spannende Frage.
Bekomme ich denn meinen Lkw-Schein wieder?
:Sarkasmusmodus an
Wozu?. Damit Du in 2 Jahren den Lappen wieder abgibst und vielleicht bis dahin richtig Mist gebaut hast?
:Sarkasmusmodus aus

Wenn Du eine Fachmann überzeugen kannst, dass das bei Dir ab heute passt (=positive MPU), dann ja. Dabei geht es aber weniger darum, ob Du wieder darfst, sondern darum, ob Du andere Mitfahrer weiter gefährdest oder nicht.


Hi hauer!
Er muß zwar die MPU wegen wiederholungstat machen, aber war das nicht immer so, daß er bei der MPU kein wiederholer ist, da er noch keine MPU gemacht hat.
Deshalb käme ja ruhig auch KT in frage und 1 Jahr Abstinenz muß auch nicht sein. Oder Täusch ich mich da ?
Schwierig. Erst einmal hast Du recht. Aber wenn ich hier von einem über 6
Jahre gleichbleibenden Konsum ausgehe, erkenne ich eine schwierige
Alkoholproblematik. Hat er zwischendurch eine Pause gemacht, wäre das
wohl als Rückfall zu bezeichnen.

Also: wenn mir mein Job WIRKLICH etwas bedeutet, sollte ich alles unternehmen, dass bei einem dritten Versuch alle glatt bleibt. Und da sehe ich hier eine - "freiwillig erzwungene" - Abstinenz.

Es geht halt nicht immer nur um das "theoretisch Mögliche" , sondern ab und zu auch mal um das "Sinnvolle".
In diesem Sinne

Dipl.-Psych. Thomas Rock
Fachpsychologe für Verkehrspsychologie
Amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater
02323 / 91 51 70 - 0
http://www.prompu.de
psycho@mpuforum.de
_____________________________________________
Der Mensch nimmt erst dann dir richtige Lösung,
wenn er vorher alle anderen ausprobiert hat.

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