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  • »AlkErbse« ist männlich
  • »AlkErbse« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18

Wohnort: Norddeutschland

Beruf: Kaufmann, der sich verrechnet hat?

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1

13.01.2004, 13:21

Tja...denn will ich mal...

Hallo @ all.

Werde mal meine Geschichte darstellen.

Erwischt wurde ich Anfang Juli 2003.

Begonnen hat es sicher schon viel eher.

Anfang Juli 2003 kam ich von einer erfolgreichen Arbeitswoche nach Hause zurück.

Da keiner daheim war, zog ich mich um und fuhr zum Entspannen nach der langen Autofahrt an den Strand, an dem ich auch regelmäßig mit meinem Hund spazierenging.

Diesmal ohne Hund, da dieser anscheinend mit dem Rest der Familie unterwegs war.

Dort traf ich einige Leute, unsere sogenannte Hunderunde.
Die machten dort eine, tja wie will man das nennen, Party.

Es gab sowohl Bier als auch Erfrischungsgetränke.

Beidem habe ich zwischen 16:00 und 20:00 stark zugesprochen.

Gegen 20:00 Uhr habe ich dann die Feier verlassen und mich in mein Auto gesetzt um zurück nach Hause zu fahren.......

Auf dem Rückweg lag eine Tankstelle, auf der ich kurz hielt um noch Zigaretten zu holen.

Der Tankwart hat wohl meine Fahne gerochen und mich angezeigt.

Jedenfalls, 5 Min. von Zuhause entfernt wartete die Polizei auf mich und lies mich pusten....1,36 %o...... Also mit zur Wache und nach 2 h dann BAK.

Der errechnete Wert von 1,6 %o wurde mir dann per Post zugesandt.

Da ich zu dem Zeitpunkt, als ich diesen Brief erhielt, schon hier und in anderen Foren mitgelesen hatte, wusste ich ungefähr was das bedeutet.

Naja, 3 Monate später dann der Strafbefehl, 30 TS, 11 Monate FE weg.

Ich habe dann Einspruch eingelegt, um meine durch den Führerscheinentzug resultierende finanzielle Lage noch in die Wagschale zu werfen.....die Hoffnung stirbt zuletzt.....klar ich wollte von den 1.6%o runter wegen der MPU.

Heute war nun die Gerichtsverhandlung....die Höhe der Tagessätze konnte ich um 2/3 reduzieren weil es mir gelungen ist, nachzuweisen dass ich fast Pleite bin.....das Arbeitsverbot bleibt aufrecht erhalten, also werde ich demnächst wohl Insolvenz anmelden.

So genug gejammert.

Ich werde nun anfangen Leberwerte zu sammeln, was kostet soetwas überhaupt?

Des weiteren bin ich seit 6 Wochen in einer Gruppe Alkoholauffälliger Autofahrer.

Ab Ende Januar besuche ich eine Ambulante Therapiegruppe vom Diakonischen Werk.

Mit viel Glück bin ich da noch reingerutscht.

Ich vergass zu erwähnen, dass ich seit dem Entzug der Fahrerlaubnis keinen Tropfen Alkohol zu mir genommen habe.

So mehr fällt mir im Moment nicht ein, muss noch etwas die Verhandlung verdauen und dann gibt es gleich Mittag.

gruss
Erbse
Isch ábe gar keine Signatur

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AlkErbse« (13.01.2004, 13:22)


2

13.01.2004, 14:48

Hi Alkerbse!

ich hoffe, Du hast gut zu Mittag gegessen, erstmal willkommen im Forum. Das ist schon mal ein ganz richtiger Schritt gewesen, hier werden sie geholfen... :)

Dumme Geschichte bei Dir. Warst Du Ersttaeter? Mit der BAK von 1,6 fuehrt wohl kein Weg an der MPU vorbei (wobei ich die Rueckrechnerei manchmal zweifelhaft finde, aber nach 2 Stunden kommt das schon hin). Hat das Dir die Fuehrerscheinstelle schon mitgeteilt?

Wenn Dein Hausarzt clever ist und die Leberwertkontrolle nicht aufgrund der MPU deklariert, uebernimmts wohl die Kasse. Ist aber auch ansonsten nicht so teuer, brauchst im Normalfall nur das kleine Blutbild. Wieviel genau das kostet, kann Dir vielleicht jemand anderes hier im Forum beantworten.

Du schreibst, dass Du keinen Alkohol mehr trinkst, finde ich super. Wenn Du Dich fuer Abstinenz (und die fuer immer) als Deine "Strategie" entschieden hast, musst Du das 12 Monaten konsequent getan haben und Leberwerte fuer den Zeitpunkt sammeln (alle 4-6 Wochen). Egal ob Du Dich fuer anhaengig haelts oder "nur" fuer Missbraeuchler. Aber Du schreibst, dass Du Dich fuer eine ambulante Therapie bei der Diakonie angemeldet hast, also haelst Du Dich fuer abhaengig?

Du schreibst auch von nem Arbeitsverbot, was hattest Du denn fuer einen Job? Nicht etwa Taxifahrer??

Super, dass Du Dich schon so fruehzeitig mit allem auseinander setzt!

Kopf hoch, wird schon!

Gruss,
Tony
Gruss,
Tony

:pfeif1: Es gibt viel zu tun, lassen wir uns Krankschreíben :pfeif1:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tony« (13.01.2004, 14:49)


3

13.01.2004, 14:57

ahoi

Wie war den bis zur Straftat dein Trinkverhalten, also wieviel und wie oft hast du getrunken?Wenn du mit 1,6 Bak noch den Mut oder das verlangen hattest an eine Tankstelle zu fahren, kamst du dir noch fahrtauglich vor?

MFg Ferdilein

4

13.01.2004, 15:14

RE: ahoi

na ja, fahrtauglich, bzw. "ach-die-paar-meter-schaff-ich-schon"-faehig haben sich doch die meisten von uns gehalten, es sei denn, sie waren so rappeldicht, dass sie eigentlich gar nichts mehr davon wussten... Gnadenlose Selbstueberschaetzung halt.

Ausser dem Trinkverhalten davor (wie bei den meisten hier, warst Du ja eher an Alk gewoehnt), wuerde mich auch noch interessieren, wieviel Du an dem nachmittag getrunken hattest.
Gruss,
Tony

:pfeif1: Es gibt viel zu tun, lassen wir uns Krankschreíben :pfeif1:

5

13.01.2004, 15:29

RE: ahoi

HALLOOOOOOOOOOOO

Zitat

dich für Abstinenz (und die fuer immer) als Deine "Strategie" entschieden hast, musst Du das
12 Monaten konsequent getan haben


DAS STIMMT EINFACH NICHT.
Die 12 Monate haben nix mit Abstinenz zu tun.

Das Thema hatten wir doch gestern schon.

Es gilt sowohl bei KT als auch bei ABSTINENZ eine Verhaltensänderung von mindestens 6 Monaten.
BEI MIßBRÄUCHLERN !!!!!


Suchtkranke müssen 12 Monate Abstinenz nachweisen.

:( Bitte, bitte endlich einprägen.

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