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1

17.01.2016, 20:30

Fahrlässige Trunkenheit im Verkehr, 1,72 Promille, Neu hier im Forum :)

Halli Hallo liebe Forumsmitglieder..,

ich stöbere hier schon seit meiner Straftat rum und habe mich nun doch entschlossen zu registrieren und euch meine "Geschichte" zu erzählen.

Ich ( 18 Jahre alt :taetschel: , Schüler 12.Klasse Gymi) bin am 24.10.2015 um 4 Uhr morgens mit meinem PKW nach einer öffentlichen Party Richtung Heimat gefahren (11km) bin jedoch nur 1 km weit gekommen, da ich offenbar einen Sekundenschlaf hatte und nach einer scharfen Linkskurve gerade aus über die andere Fahrbahn in den Grünstreifen kam und dort mit einem Baumstumpf&Stein frontal kollidierte. Mein Nissan ist mittlerweile verschrottet. :tisch


Danach griff mich die Polizei auf und die Blutentnahme um 6:30 ergab 1,72.


Naja wie auch immer habe ich dann knapp 2. Monate später meinen Strafbefehl erhalten wegen fahrlässiger Trunkenheit: Darin 40 TS zu 10€ als 400€ und 10 Monate verbleibende Sperre bis zum 18.10.2016.


Morgen habe ich also den 1. Monat/10 "abgesessen", wobei ich mich in der Zeit natürlich via Internet viel informiert habe, nachdem ich mich aus meiner Verzweiflung etwas erholt habe.. und das alles kurz vor dem Abitur...


Den Führerschein kann ich demnach frühestens am 18.07.2016 neu beantragen, was natürlich auch eine MPU mit sich bringen wird.


Was mich am meisten beschäftigt ist, wie ich meine Sperrzeit jetzt am sinnvollsten nutze, damit ich meinen Führerschein ohne durch die MPU zu fallen sicher wieder erlangen kann. Vorallem beschäftigt mich ob ich einen Abstinenz-Nachweis brauche- wie lange und ob ich damit jetzt anfangen soll?


Vergessen zu erwähnen habe ich, dass ich noch nie bei der Polizei oder Verkehrsstrafrechtlich/Strafrechtlich aufgefallen bin.


Desweiteren bin ich noch unschlüssig wie ich mich auf die MPU vorbereiten soll. Es gibt jetzt im Februar ein Programm von der hiesiegen Suchtberatung was 2 Einzelgespräche und 10 Doppelstunden (Gruppe) beinhaltet für 535 € *hust* ..


Was empfiehlt ihr mir, wie soll ich weiter machen und natürlich schon einmal danke für eure Mühe ! "Freue" mich hier zu sein!


Ich sehe das übrigens als Lehre fürs Leben, welche ich nun schon ziehmlich früh erfahre und dabei noch Glück hatte , ohne körperl. Schäden davon gekommen zu sein, und auch keinen anderen verletzt zu haben. Fremd Sach-/Personen Schaden entstand nicht.


LG

2

18.01.2016, 07:48

Hallo Eyephone18,

erstmal heiße ich dich hier im Forum willkommen. Du hast den ersten richtigen Schritt gemacht. :-)

Die MPU ist dir mit den 1,72 %o sicher, aber das weißt du ja schon. Außerdem wird deine Probezeit, wenn du deinen Lappen wieder bekommst nach erfolgreicher MPU, auf 4 Jahre erhöht. Laut Bußgeldkatalog http://www.bussgeld-info.de/bussgeldkatalog-probezeit/ würde dazu noch ein Aufbauseminar anfallen. Das war bei mir damals so. Ich hatte aber "nur" 1,33 %o und musste deshalb nicht zur MPU. Die Frage die sich für dich jetzt stellt: Musst du Aufbauseminar & MPU nachweisen? Das kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber klär das lieber mal ab.

Jetzt zur MPU:

Du wirst bei deiner MPU mit einer Alkoholfragestellung rechnen müssen. Kostet derzeit 402,22 EUR inkl. Mwst. Der Weg zu einem positiven Gutachten ist ein sehr individueller. Vor kurzem hat es unser Abby70 ganz OHNE Abstinenznachweise geschafft. Die "sichere" Variante wäre in deinem Fall wohl der Nachweis einer Trinkpause mit Abstinenznachweisen über 6 Monate. Du würdest dann mit Kontrollierten Trinken (KT) in die MPU gehen. KT - Infos
Wichtiger als die Nachweise, die du nur als Eintrittskarte sehen solltest, ist die Aufarbeitung deines Trinkverhaltens. Ohne eine komplette Aufarbeitung wird es dir schwer fallen, den Gutachter zu überzeugen.

Zu deiner Sperrzeit:

Am sinnvollsten Nutzen kannst du sie, indem du jetzt mit deiner Aufarbeitung anfängst. Kläre auch ab, ob du ein Aufbauseminar zusätzlich machen musst! Ruf einfach mal bei deiner Führerscheinstelle an. Außerdem wäre es sinnvoll mit den Nachweisen anzufangen. Aber du kannst gerne auch noch andere Meinungen, insbesondere von Psycho, abwarten. Die "Alten Hasen" hier haben schon viele durch die MPU gebracht. :))

VG

Stu11i
"Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt" Laotse

mark8568

"Dampfplauderer"

  • »mark8568« ist männlich

Beiträge: 5 398

Wohnort: Nürnberg

Beruf: Rentner

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3

18.01.2016, 09:16

Hallo Eyephone18 :will

Desweiteren bin ich noch unschlüssig wie ich mich auf die MPU vorbereiten soll. Es gibt jetzt im Februar ein Programm von der hiesiegen Suchtberatung was 2 Einzelgespräche und 10 Doppelstunden (Gruppe) beinhaltet für 535 € *hust* ..
Der Huster ist berechtigt. schau hier mit rein und mach dazu zeitnah zur MPU einige Stunden bei einem VP. Eine Liste findest Du >>>hier<<<
Gruß aus Nürnberg
mark8568 :wave:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


Evtl. rechtiche Hinweise stellen keine Rechtsberatung dar
"Nüchtern wäre ich doch nie besoffen Auto gefahren"
Mein Geschwafel ist lediglich eine Mischung aus Lebenserfahrung und Profilierungssucht!
Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine....Steine sind ok :thumbup:

4

18.01.2016, 13:54

Mahlzeit ,

danke für die flotten Antworten!

Offenbar muss ich sowohl an einem besonderen Seminar, als auch sowieso zur MPU!

Ich habe auf der Homepage unseres Landratsamtes bei der FS-Stelle nachgelesen dort heißt es unter anderem:
(speziell für Probezeitler)

Zitat

... Erfolgte der Verstoß in Zusammenhang mit Alkohol-/Betäubungsmittelkonsum, ist die Teilnahme an einem besonderen Aufbauseminar erforderlich. Die mögliche Pflicht zur Teilnahme an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) besteht unabhängig hiervon.

Kann ich denn dieses auch in der Sperrzeit machen? Muss ich dafür auch bei der FS darum bitten ?

Wenn ich jetzt Kontrolliertes Trinken über 6 Monate starten möchte... das muss ich aus eigenem Engagement ins laufen bringen oder? Kann ich die erste Probe rückwirkend machen, sodass dann nur noch eine weitere nötig ist ?

Und wenn der Gutachter der Meinung ist ich soll 12 Monate machen, kann ich dann 6 dran hängen oder ?

Zudem habe ich mal gelesen, dass Abstinenznachweise, ohne dass die gefordert wurden nicht beachtet werden/gültig sind, was ich mir allerdings nicht vorstellen kann.

Aber ihr wisst ja wie das ist, ..mit dem vielen Halbwissen im Internet. Trotzdem reicht es ab und zu Leute zu verunsichern.

LG

Psycho

Psycho

  • »Psycho« ist männlich

Beiträge: 3 828

Über mich: Ich arbeite seit knapp 20 Jahren auf dem Gebiet der professionelle MPU-Beratung. Falls jemand sich nicht mit dem "Zweitbesten" zufrieden geben will, sollte er mich kontaktieren.

Wohnort: Herne

Beruf: MPU-Berater

  • Private Nachricht senden

5

18.01.2016, 19:02

Hi Stu11e!
Die "sichere" Variante wäre in deinem Fall wohl der Nachweis einer Trinkpause mit Abstinenznachweisen über 6 Monate. Du würdest dann mit Kontrollierten Trinken (KT) in die MPU gehen. KT - Infos
Sorry, aber das macht im Zusammenhang überhaupt keinen Sinn.

Wenn jemand mit AB-Nachweis zur MPU kommt, sollte auch AB leben wollen. Falls nicht, müsste er sich die frage gefallen lassen, warum er 6 Monate AB gemacht hat, in Zukunft aber durchaus trinken will. Ohne zu wissen, dass er das überhaupt kann.

Also: Wenn AB, dann für immer. Wenn KT, VOR der MPU üben, damit man sicher sein kann, dass das auch funktioniert.

Kostet derzeit 402,22 EUR inkl. Mwst.
Ich glaube, irgendwer sollte mal unsere Liste aktualisieren. Es wird Jahr für Jahr immer ein paar Euronen teurer.
In diesem Sinne

Dipl.-Psych. Thomas Rock
Fachpsychologe für Verkehrspsychologie
Amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater
02323 / 91 51 70 - 0
http://www.prompu.de
psycho@mpuforum.de
_____________________________________________
Der Mensch nimmt erst dann dir richtige Lösung,
wenn er vorher alle anderen ausprobiert hat.

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