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  • »Guincho« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Über mich: 08/2003 TF mit 2,47‰ BAK

03/2005 MPU bestanden(AVUS)

05/2013 TF mit 1,16‰ BAK

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1

18.08.2015, 11:43

Zweite TF nach zehn Jahren

Hallo zusammen,



erstmal Dank und Lob an alle, die an dieses sehr informativen Forum mitwirken bzw. es betreiben. Ich lese hier schon seit einiger Zeit mit. Dadurch ist mir auch bewusst geworden, das ich es ohne Hilfe nicht schaffen werde. Deshalb meine Anmeldung hier im Forum.

Kurz zu mir: Männlich, 36 Jahre, Angestellter aus Hessen.

1. TF: 08.2003 mit 2,47‰ BAK zur Tatzeit um 14:40.

03.2005 erfolgreiche MPU bei der AVUS. (SHG Caritas, alle 4 Wochen Leberwerte)

2. TF: 05.2013 mit 1,16‰ bei Entnahme um 13:00Uhr. Tatzeit 12:07Uhr

05.2014 negative MPU bei TÜV-Süd.



In den folgenden Sätzen versuche ich mal einen kompakten Lebenslauf bzgl. meiner Problematik zu erstellen. Meine (für's erste) wenigen Fragen kommen dann zum Schluß:



Erster Kontakt mit Alk im Alter von 8 Jahren als ich meinen Vater beim Bier trinken beobachtete.

Erster Konsum im Alter von 12 Jahren auf der Konfirmation eines Freundes 0,3l Cola-Bier.

Von 14-18 Jahre unregelmäßiger Konsum, 3-4Bier 0,33l, 1-2 mal wöchentlich.

Von 18-22 Jahre unregelmäßiger Konsum, 6 Bier 0,33l, 1-2 unter der Woche. Am WE doppelte Menge. Selten unter Alkoholeinfluss Auto gefahren.

22Jahre bis 1.TF: fast Tägl. 3-4 Bier 0,5l unter der Woche. Am WE doppelte Menge und mehr, also bis zu 10 Bier 0,5l. Oft mit bis zu 3 Bier 0,5l im Körper noch Auto gefahren.

Nach 1.TF (08/2003) AB (fast) bis zur MPU in 2005. (Damals wurden ja nur Leberwerte gebraucht, Urinscreening gab es noch nicht daher habe ich in den 1,5 Jahren zw. TF und MPU insgesamt 2 Bier 0,5l und 2 Apfelwein-Cola 0,5l getrunken).

Nach bestandener MPU in 2005 bis zur 2.TF in 2013: 2 Bier 0,5l pro Woche. Zu bestimmten Anlässen bis 10 Bier 0,5l. Seltenst unter Alkoholeinfluss Auto gefahren und wenn mit max. 1Bier 0,33l.

Tja und dann kam der Tag der 2. TF. Am 18.05.2015 mit dem Auto zum Campingplatz (ca.200km. von der Heimat entfernt).

Dort ab ca. 20:00 Uhr bis 04:00 mit Freunden Bier getrunken. 18x0,33l. Am 19.05.2015 um 10:00 aus'm Zelt geklettert, Kaffee; Kippe, Kacken. Gegen 11:30 wegen Starkregen am Bierpilz einen trockenen Unterstand gesucht und die Wartezeit mit 1 Bier 0,4l überbrückt.

Gegen 11:50 am Zeltplatz angekommen und entschieden das Auto umzuparken da ansonsten eine Abreise am nächsten Tag, durch nicht mehr befahrbare (weil matschige) Wiese, unmöglich gewesen wäre.

Geplante Fahrtstrecke: 150m bis zum befestigten Parkplatz. Auf halber Strecke hat mich die zufällig vorbeikommende Streife angehalten. Warum? Weil ich so'n besch... Spielzeugblaulicht auf'm Dach kleben hatte :ichhaumich: .

Also um 12:07 Uhr 1.47 gepustet. gegen 13:00 Blutentnahme auf der Wache. Ergebniss 1,16‰.

Unvorbereitete MPU im März 2014 natürlich vergeigt. (Keine AB-Nachweise, kein KT-Plan, wiedersprüchliche bzw. verharmlosende Aussagen usw.)

Jetzt zweiter Anlauf. Urinscreening endet Anfang September. Kann dann 12 Monate AB nachweisen.

Hierzu folgende Frage(n):

Wieviel Zeit darf zwischen Beendigung des Urinscreenings und dem Tag der MPU vergehen? Ich kam nach Benutzung der SuFu auf acht Wochen. Ist das richtig?

Was wäre zu tun, falls ich mich bis dahin noch nicht fit genug für die MPU fühle?



So, das sollte als Einstieg genügen hoffe ich. Klar ist das nur ein grober Auszug und leider liegt es mir auch nicht, meine ganze Geschichte an einem Stück und wie bei manchem, in Romanform hier einzustellen, aber ein erster Anstoss zur Diskussion sollte gegeben sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Guincho« (18.08.2015, 12:56)


Psycho

Psycho

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Über mich: Ich arbeite seit knapp 20 Jahren auf dem Gebiet der professionelle MPU-Beratung. Falls jemand sich nicht mit dem "Zweitbesten" zufrieden geben will, sollte er mich kontaktieren.

Wohnort: Herne

Beruf: MPU-Berater

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2

18.08.2015, 16:52

Hi Guincho!

:will , dem :bet:

Genug des Eigenlobs

Du musstest bei deiner MPU durchfallen, weil Du als "Wiederholungstäter" definitiv 12 Monate AB nachzuweisen hast.

Deiner Schilderung bis zur 2.-ten Fahrt kann ich nicht entnehmen, wieso Du auf einmal "aus dem Stand" mal eben locker über 3 ‰ in Dich hineinschütten konntest. Du hast Dir (fast) mehr angetan wie beim ersten Mal. Da war die Trinkmengenschilderung weitaus realistischer.

Zu Deinen Fragen: Ca 8 Wochen sollen zwischen Screeningabschluss und MPU vergehen. Die MPU-Stellen sollen das "großzügig" auslegen. Ist aber unnötig, wenn ich das Ganze "anständig" plane. Um gut zu planen, ist die Zeit schon weggelaufen. Du hättest Anfang Juli schon den Antrag aus Neuerteilung stellen sollen.

Ist aber auch kein Beinbruch: Stelle jetzt den Antrag und wenn zu viel Zeit vergeht, biete zur Begutachtung einfach eine Haarprobe von 3 cm an. Dann ist auch das kein Problem.

Falls Du Dich nicht fitt genug fühlst: Geh in ein "Gefühlfittnesscenter" (Geiles Wort :lol1: ) und lass Dich "fitten"! Auf Deutsch: Hole Dir hier halt die nötigen Infos. Sollte Dir das nicht reichen, kannst Du gerne bei einem Fachmann die nötige "Fittness" einholen. Das kostet dann, tut aber gut!
In diesem Sinne

Dipl.-Psych. Thomas Rock
Fachpsychologe für Verkehrspsychologie
Amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater
02323 / 91 51 70 - 0
http://www.prompu.de
psycho@mpuforum.de
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Der Mensch nimmt erst dann dir richtige Lösung,
wenn er vorher alle anderen ausprobiert hat.

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3

19.08.2015, 12:28

Hallo Psycho, und auch alle anderen,



danke für die nette Begrüßung. Das mit dem "ultimativen Brett" ist noch nicht mal untertrieben. Ich bin nicht zufällig in diesem Forum aktiv geworden, sondern weil mich dessen Art u. Weise überzeugt hat. Z.B.: Keine Fragebögen.

Außerdem hab ich mir deine Homepage von A-Z reingezogen. Neben den vielen Informationen zur MPU war dort für mich die Rubrik "offene Worte" besonders interessant und letztendlich auch einer der entscheidenden Punkte mich Deinem/Eurem Forum anzuvertrauen.



Zurück zum Thema:

Meine Trinkmengen vom Tag vor der 2.TF sowie am Tattag versuche ich an diesen Beitrag anzuhängen. Laut dem von mir verwendeten Rechner komme ich da auf einen Spitzenwert von 2,03 - 2,20‰ Meine geschätzte Trinkmenge hab ich mal nach oben korrigiert, da ich sonst nicht zur gewünschten Uhrzeit, die gewünschte BAK erreicht hätte. Da die Tat ja auch schon etwas zurückliegt und ich leider sehr gut im "verdrängen" bin, ist die Erinnerung an die Trinkmenge nur zu 90% genau.




Zitat

Nach bestandener MPU in 2005 bis zur 2.TF in 2013: 2 Bier 0,5l pro Woche. Zu bestimmten Anlässen bis 10 Bier 0,5l. Seltenst unter Alkoholeinfluss Auto gefahren und wenn mit max. 1Bier 0,33l.

Tja und dann kam der Tag der 2. TF. Am 18.05.2015 mit dem Auto zum Campingplatz (ca.200km. von der Heimat entfernt).




Meine Schilderung war tatsächlich unvollständig, da mir beim erstellen des Beitrages ein Absatz verlorengegangen ist.

Zwischen den beiden oben zitierten Sätzen fehlt, das sich die Trinkmenge unter der Woche, ca. 1 Jahr vor der 2.TF, auf 3x 0,5l Bier pro Tag(Abend) gesteigert hat. Auch bin ich dann oftmals noch Auto gefahren.

Jetzt noch kurz was zu den damaligen Trinkmotiven und im Anschluß noch ne Frage dazu:,

Bis ich ca. 20 Jahre alt war bestanden meine Trinkmotive fast ausschließlich darin, mir die enthemmende Wirkung des Alkohols zu Nutze zu machen um z.B. enthemmter, oder weniger schüchtern auf andere Menschen zuzugehen.

Toll war natürlich auch, wenn ich mich im saufen mit anderen messen konnte. Können bestimmt einige hier nachvollziehen das ich mich, gerade älteren gegenüber, überlegen gefühlt hab', wenn ich mehr vertragen konnte.



Ab einem Alter zw. 20,- und 21 Jahren musste der Alkohol dann zu allem herhalten...

Die Freundin hat (auf Grund meiner Trinkerei) Schluß gemacht? Her mit dem Alkohol, der tröstet mich!

Der Arbeitgeber droht mit Kündigung weil ich oft zu spät komme (mit'n dickem Kopp verpennt)? Darauf erstmal 5 Feierabendbier um den Anschiß zu vergessen!

Es ist Wochenende, aber alle Kumpels sind im Urlaub? Na dann reiß ich doch allein daheim die Stereoanlage und ne Flasche Bier auf! Nach Flasche Nummer 5 fällt mir dann ein, ich könnte ja doch mal gucken ob Kumpel "x" daheim ist, oder ob auf'm Maifeuer in Dorf "y" noch was los ist! Laufen??? Nö, das Auto steht doch vor der Tür und ein kaltes Bier für die Fahrt ist ja auch noch da, hurra!!!

Im Prinzip hab ich außer Bier trinken nix mehr richtig hinbekommen.

Diese und ähnliche Geschichten bzw. die Erkenntnis daraus den Alkohol übelst für Lösung/Hilfsmittel in verschiedensten Lebenslagen missbraucht zu haben hat mir damals, unter anderem geholfen meine 1. MPU zu bestehen.

Anhand meiner, im ersten Beitrag, angegebenen Trinkmengen zur Zeit nach der 1.MPU kann man ja erkennen, das ich nicht AB (leider hatte ich das bei der 1. MPU angegeben) gelebt habe. Allerdings beschränkten sich meine Tage an denen ich bis zu 10 Bier 0,5l getrunken habe auf positive Ereignisse wie: Grillen mit den Kumpels, feiern einer bestandenen Prüfung(Belohnung dafür durch Alk.) usw.

Ich habe nach der 1.TF meinen Freundeskreis geändert, bin umgezogen und habe meinen Arbeitgeber gewechselt. Ich lebe seit dem in einer glücklichen Beziehung. Ich habe mich beruflich jahrelang fort/weitergebildet so das ich einen stetigen Karriereanstieg erlebt habe. Letztendlich konnte ich, 3 Monate vor der 2.TF, meine Traumarbeitsstelle besetzen auf die ich schon so lange hingearbeitet hatte. In der Zeit vor meiner 1.TF dachte ich: "So eine Stelle bekommst du nie". Diesen Kummer versuchte ich damals mit Alk zu verdrängen.

Außerdem blieb das Auto bei exzessiven Trinkereignissen konsequent stehen bzw, wurde garnicht erst mit dorthin genommen. Ich bin jedoch unter der Woche (zumindest in dem Jahr vor der 2.TF) oft mit bis zu 3 Bier 0,5l noch gefahren. Ganz zu schweigen von der 2.TF. Ich hatte mich auf dem Campingplatz fälschlicherweise im "rechtsfreien" Raum gesehen, also gedacht: "Kein öffentlicher Straßenverkehr, also kann auch nix passieren". Anscheinend habe ich nicht realisiert das ich dadurch alles, das von mir erreichte, riskiere....



Das mal kurz als vorläufige Zusammenfassung. Bestimmt hab ich hier unverständliche Sätze, oder unwichtige Sätze mit drin, aber lange Texte am PC sind nicht so mein Ding.

Meine Frage stell ich im nächsten Beitrag. Mittagspause ist vorbei, muss wieder an die Arbeit.... :fies ...ich liebe Emoticons!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Guincho« (19.08.2015, 20:46)


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19.08.2015, 12:29

Hier noch die Trinkmengen vom Tag vor/ an der TF...
»Guincho« hat folgende Dateien angehängt:

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5

19.08.2015, 22:44

Hallo Alle,

ich fasse mal kurz zusammen:

Vor der ersten TF hab ich aus aus niederen Gründen gesoffen was dann in Zusammenhang mit dem steuern eines Kraftfahrzeugs zur TF führte.
Hab dann mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt und es zum positiven geändert (Bis heute wirklich alles super). Das war ehrlich gesagt nur durch garkeinen Alkoholkonsum (während der Vorbereitung zur 1. MPU) möglich.

Mit Mitte 20 AB zu leben war, entgegen meiner Aussage bei der MPU, nicht wirklich mein Traum. Ich hatte alle meine Ziele erreicht, außer mit Alkohol vernünftig umzugehen. Das musste ich versuchen hinzubekommen (im Nachhinein: Warum eigentlich???) Folglich begann ich wieder Alk zu konsumieren und zwar mit dem Vorsatz nach mehr als drei Bier nicht mehr zu fahren (Ihr werdet's nicht glauben, jetzt merke ich gerade beim tippen dieser Zeilen wie bescheuert diese Einstellung war..... 8o , vor allem in Verbindung mit dem Satz zuvor "...mit Alkohol vernünftig umzugehen...").

Na ja, auf jeden Fall kam dann Jahre später die Geschichte auf dem Campingplatz. Am Vorabend bis Nachts gesoffen 5-6 Stunden gepennt, ein Bier 0,4l und dann musste die Karre umgeparkt werden. Da sagte ich noch zum Kumpel. "Das mache ich am besten jetzt, ich hab ja erst ein Bier getrunken" Die Restalkoholproblematik hatte ich da völlig verdrängt, war ja auch nur auf nem riesigen Campingplatz wo dutzende Besoffene rumfahren. Da kann ja nix passieren mit einem Bier intus, dachte ich....


Sorry, ich muss mal kurz meine Gedanken die eben gerade durch meinen Kopf gehen mitteilen....; Ich hab mich ja jahrelang selbst beschissen...., hab mir selber vorgemacht ich wäre die Heiligkeit in Person nur weil ich mit bloß zwei oder drei Bier noch fahre und "die bösen anderen" mit viel mehr.....


Aber das bringt mich meiner eigentlichen Frage näher: Dem Lügner glaubt man nicht, auch wenn er die Warheit spricht. So heißt es allgemein. Also wie bringt man dem Gutachter am besten rüber, das man sich wirklich geändert hat, wenn man doch Wiederholungstäter ist???
Vom Prinzip her ist es doch immer die selbe Leier: Ich war böse, hab mich zum guten geändert und will so bleiben. Das glaubt einem doch beim zweiten mal kein Schwein mehr, oder?
Wenn mir einer erzählt "Ich hab zwar in Deinen Briefkasten gepinkelt, aber ich mach`s nie wieder" dann kann ich das noch glauben, aber wenn ich Ihn beim zweiten mal wieder dabei erwische, dann ist doch Schluß mit lustig, oder?


Zum Abschluß sei noch angemerkt, das es mir wirklich sehr gut tut, mich hier zu öffnen. Ich werde mal Psycho's rat in Betracht ziehen und mich (zusätzlich zum Forum) evtl. in Profi-Hände begeben.
Womit wieder eine Frage auftaucht... Wohin??? Hat jemand Tipps für den Raum Marburg-Biedenkopf? Habt Ihr Ideen, oder Kontakte?

Ich hatte im Mai 2014 schon mal bei der Sucht u. Drogenberatung des diakonischen Werkes angefragt (Dort war ich auch vor der 1.MPU), aber deren Programm scheint noch dasselbe wie vor 10 Jahren zu sein, deshalb hab ich es sein gelassen. Wie sind eure Erfahrungen mit den Kosten einer SHG? Die o.A. möchten 400€ für 8 x 1,5 Stunden Gruppensitzung. Geboten bekommt man folgendes:

Ziele: -die Nutzung der Sperrfrist zur Auseinandersetzung mit ihrem Trinkverhalten
-die gezielte Vorbereitung auf die bevorstehende Begutachtung
-Festigung von neuen Verhaltensweisen im Umgang mit Alkohol oder anderen Suchtmitteln

Inhalt: -Informationsvermittlung über die Wirkung von Alkohol/Drogen auf den Körper und auf die Fahrtüchtigkeit
-Entstehung von Sucht, Missbrauch, Abhängigkeit
-Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten
-Funktion des Konsumverhaltens
-Veränderung und Festigung bisheriger Trink/Konsumgewohnheiten
-Verhalten in Risikosituationen und Rückfallprevention
-Reflexion über eigene Freizeitgestaltung, ausgewogener Lebensstil und Lebenszufriedenheit
-Gezielte Vorbereitung auf die Begutachtungssituation bei der MPU durch Materialien und Rollenspiele

So long. Mit Grüßen und bestem Dank für's mitmachen, Guincho.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Guincho« (20.08.2015, 11:10)


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