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  • »Dobiline« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5

Über mich: Hallo, ich bin heute neu hier und erhoffe mir durch die „Veröffentlichung“ meiner
Tatsachen in diesem Forum genauer einschätzen, b.z.w. abgrenzen zu können wie
der direkteste Weg zurück zum Führerschein für mich realistisch ist und
Feedback zur Umsetzung meiner dauerhaften Abstinenz zu bekommen.


Danke für Eure Zeit und auf ein produktives Miteinander.


Dobilinchen

Wohnort: Berlin

Beruf: Bürodienstleister

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1

27.09.2014, 00:26

Keine positiven Gutachten nacheinander möglich???

Hallo, ich bin heute neu hier… Leider Wiederholungstäter mit zwei
Mal über 2% (2,3 –Sommer2008 und 2,5 Januar 2013).
Sperrfrist lief im Mai 2014 ab. Bereits eine MPU beim ersten Mal bestanden,
Rückfall war danach. Habe
Therapien hinter mir und war auch bei verkehrstherapeutischen Beratungen. Trotzdem
bin ich zum Wiederholungstäter geworden. Das sitzt wirklich tief! :tisch Nun bin ich
wieder am Anfang, seit 8 Monaten abstinent mit Haaranalysen fuer 6 Monate die
ich laufend weiter abgeben werde. Ich kam aus eigener Überzeugung zur
Abstinenz.

Bevor ich mich einem Verlauf zurück zum Führerschein weiter widmen
wollte, war es mir wichtig die Abstinenz zu leben und zu prüfen ob ich wirklich
bereit bin dauerhaft abstinent zu leben. Nach den Therapien durch die ich durch
bin hab ich nicht mehr an Therapeuten geglaubt und mich zunächst selbst ganz
intensiv mit mir befasst und mein Verhalten aufgeschrieben und für mich
analysiert, was mich sehr weit gebracht hat. Zur Hilfe hab ich mir die Bücher "Grundriss Fahreignungsbegutachtung" und "Der MPU Ratgeber" genommen.

In diesem Zusammenhang habe ich mich diese Woche über
Möglichkeiten beraten lassen wie ich den Führerschein zurück bekommen könnte.
Es hieß im Dezember den Antrag stellen um dann im März mit 12 Monaten AB zur MPU zu gehen, durch zu fallen und weitere 6 Monate AB belegen und es dann noch mal versuchen. Verkehrstherapie während dieser Zeiten und - eine eventuell vorhandene Bindungsproblematik ebenfalls parallel therapieren-. Dabei wies man mich auf verschiedene Fakten hin die mir bisher absolut nicht
klar waren und die ich gerade nicht nachvollziehen kann...

Zum Einen dass meine Prognose
bei der ersten Begutachtung zu bestehen schwindend gering ist weil Gutachter
keine positiven Gutachten in „Reihe“ ausstellen werden (wenn ich 18 Monate AB bräuchte und das klar wär, würde ich ja vorher gar nicht hingehen...). Oder dass man mir
zusätzlich zur Alkoholproblematik noch eine Drogenproblematik anlasten könnte
wenn ich erwähnen würde dass ich vor Jahren auf Grund einer Hepatitis eine
Interferontherapie gemacht habe (was in meinem ersten Gutachten sowieso drin
steht), oder/und auf Grund dieser Formulierung in meinem Strafbefehl:


„.. obwohl Sie infolge des Genusses alkoholischer Getränke
oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage waren, das Fahrzeug sicher
zu führen“ –komischerweise ist dieser Satz in einer kleineren Schrift gedruckt
als der Rest…-


Ich habe mit Drogen nichts zu tun, meine Analysen sind
bisher daher nur auf Alkohol gemacht worden.

Wenn`s hart auf hart kommt, könnte
ich aber im Zusammenhang mit einer anderen Geschichte nachweisen dass mein Blut
an diesem Tag und zu dieser Zeit frei von Drogen war. Dann müsste ich aber den
anderen Fall erwähnen was ich nicht möchte da er damit nichts zu tun hat und
von Seiten der Behörden auch eingestellt wurde (was mich heute noch zur Weißglut bringt).


Jetzt interessiert mich ob ich tatsächlich mit der
Andichtung einer Drogenproblematik zu rechnen habe und ob es tatsächlich so ist
dass ich bei der ersten MPU egal was ich vortrage dem Gewissen des Gutachters
ausgeliefert bin der kein zweites positives Gutachten nacheinander erstellen
wird.

Die Frage ist ja auch ob ich bessere Chancen hab wenn ich gleich mit 18 Monaten AB hingehe oder ob ich auch mit 18 Monaten AB eh durchfalle weil es ein zweites positives Gutachten hintereinander wär...



Ich bin für jeden Hinweis dankbar, wenn Fakten fehlen, bitte direkt fragen...



Danke und Hallo



Dobilinchen :wave:
:taetschel: "Der kluge Rausch hat ein Frühwarnsystem"
Manfred Hinrich (*1926), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Psycho

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Über mich: Ich arbeite seit knapp 20 Jahren auf dem Gebiet der professionelle MPU-Beratung. Falls jemand sich nicht mit dem "Zweitbesten" zufrieden geben will, sollte er mich kontaktieren.

Wohnort: Herne

Beruf: MPU-Berater

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2

27.09.2014, 08:15

Hi Dobiline!
n um dann im März mit 12 Monaten AB zur MPU zu gehen, durch zu fallen und weitere 6 Monate AB belegen und es dann noch mal versuchen. Verkehrstherapie während dieser Zeiten und - eine eventuell vorhandene Bindungsproblematik ebenfalls parallel therapieren-. Dabei wies man mich auf verschiedene Fakten hin die mir bisher absolut nicht
klar waren und die ich gerade nicht nachvollziehen kann...
Wo hast Du denn den Quatsch her?

Schön wäre, wenn bei solchem Quark auch noch bekannt gegeben werden könnte, wo er her kommt.

Selbstverständlich hast du eine Chance. Wenn Du eine Abstinenzqualitätssteigerung verglichen mit dem ersten Mal nachweisen kannst.

Wie kommst Du auf 18 Monate? Sieht besser aus? 18 Jahre würde noch besser aussehen! Du brauchst keinen voirauseilenden Gehorsam!!!

Was haben aus Deiner Sicht die Therapueten falsch gemacht?
In diesem Sinne

Dipl.-Psych. Thomas Rock
Fachpsychologe für Verkehrspsychologie
Amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater
02323 / 91 51 70 - 0
http://www.prompu.de
psycho@mpuforum.de
_____________________________________________
Der Mensch nimmt erst dann dir richtige Lösung,
wenn er vorher alle anderen ausprobiert hat.

3

27.09.2014, 08:41

Hallo Dobiline
Ich kam aus eigener Überzeugung zur
Abstinenz.
Das ist schon einmal sehr gut,doch der nächste von Dir geschriebene Abschnitt revidiert Deine eigene Überzeugung

Bevor ich mich einem Verlauf zurück zum Führerschein weiter widmen
wollte, war es mir wichtig die Abstinenz zu leben und zu prüfen ob ich wirklich
bereit bin dauerhaft abstinent zu leben.
Du solltest Dir selbst verinnerlichen,daß Du nicht für Deinen Wiedererwerb des Fs´s abstinent leben "möchtest",sondern für den Rest Deines Lebens!Wenn Du "nur" abstinent lebst um somit "besser dazustehen" bei Deiner nächsten MPU,dann kannste Dir das Geld sparen und Dir davon den folgenden Rückfall finanzieren.

Anhand der Tatsachen,das Du schon mehrere Therapien gemacht hattest,bist Du Alkoholiker und da gibt es nix zu prüfen,ob Abstinenz das Richtige für Dich ist.Tue Dir selbst einen Gefallen und denke nicht soviel darüber nach,was nun besser wäre/ist - Alkohol *Ja / Nein / vielleicht doch*

Alkoholismus ist eine unheilbare Krankheit und kein Schnupfen der sich nach paar Tagen legt.Es ist keine Schande rückfällig zu werden aber es wäre eine Schande nichts dagegen zu unternehmen,daß es nicht erneut zu einem Rückfall kommt.

Lass´den Fs mal aussen vor und überlege Dir welche Vorteile Du in Deinem Leben haben würdest ohne Alkoholkonsum und genauso solltest Du Dir überlegen,welche Nachteile Du haben würdest ohne Alkohol.Sei ehrlich zu Dir selbst!Den Anderen Menschen ist es Latte,ob Du 12 Monate abstinent lebst oder Dein ganzes Leben lang - Dir alleine sollte es wichtig sein!

Gruß

Promillo
Nichts ist für immer...

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Beiträge: 5

Über mich: Hallo, ich bin heute neu hier und erhoffe mir durch die „Veröffentlichung“ meiner
Tatsachen in diesem Forum genauer einschätzen, b.z.w. abgrenzen zu können wie
der direkteste Weg zurück zum Führerschein für mich realistisch ist und
Feedback zur Umsetzung meiner dauerhaften Abstinenz zu bekommen.


Danke für Eure Zeit und auf ein produktives Miteinander.


Dobilinchen

Wohnort: Berlin

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4

27.09.2014, 18:17

Vielen Dank erst mal für Eure Antworten. Muss etwas ausholen um das zu beantworten...Also: Ich habe bei der ersten MPU keine AB Nachweise erbringen müssen. Jetzt mache ich bewusst Haaranalysen und keine Urinscreenings. Es war so dass mir durch einen Fahrlehrer meiner alten Fahrschule jemand empfohlen wurde der mich auf die MPU vorbereitet. Ok, es war alles etwas komisch (Bargeld in die Hand und so) aber ich hatte meine Sitzungen und das hat mich auch weiter gebracht. Ich war sehr krank und musste sicher stellen dass ich auch mal absagen kann wenn es gesundheitlich nicht geht und so. Parallel im Fulltime Einsatz für meinen Job mit der privaten Perspektive dann halbjährlich zwischen Mallorca und Berlin pendeln zu können. Ich hatte nicht mitbekommen dass mein derzeitiger Freund, der schon in Spanien war, lieber in der Bodega saß als sich um Wohnung und Existenz dort zu kümmern. So nahm es auch seinen Lauf zur ersten TF. Auf jeden Fall hat der Berater bei dem ich diese Woche war (er war selbst jahrelang Gutachter, deswegen bin ich dort hingegangen und weil ihn mir ein Freund von früher empfohlen hatte) die Bescheinigung dieses Verkehrstherapeuten gesehen (weil ich hatte ja zum Erstgespräch alle Unterlagen mit) und rastete ziemlich aus, vonwegen, er spuckt dem ins Gesicht wenn er ihn sieht und es wär ein Betrüger etc.... Ich hab meine erste MPU beim Gutachter ganz normal gemacht und die Bescheinigung alleine von dem wohl unseriösen Verkehrstherapeuten hätte dem Gutachter auch nicht ausgereicht. Ich hatte noch einen Nachweis von einer Psychotherapie die ich ohnehin anhielt. Es kann also sein dass der mir einfach Angst machen wollte und seine Psychokenntnisse voll ausgenutzt hat um zu testen ob ich mich demotivieren lasse. Ich kam mir vor wie eine UNVERBESSSERLICHE Schwervernbrecherin, und das vor jemandem der mir doch helfen soll und den ich bezahlen will und muss.... Ich weiß dass ich Mist gebaut habe, aber ich will es in Ordnung bringen, b.z.w. mich und den Ursachen auf den Grund gehen damit so etwas nie mehr passiert. Deswegen bin ich ja hier!
Was Deine Frage zu den Therapeuten angeht, ich hätte mir gewünscht dass nach der Therapie Nachgespräche stattgefunden hätten. Das betrifft die Verkehrstherapie und die Psychotherapie. Mindestens die Frage was ich genau mache wenn es mir wieder nicht gut geht hätte besprochen werden sollen. Die gesamte Rückfallproblematik wurde nirgends thematisiert! Immerhin stand in meinem ersten Gutachten dass ich mich immer wieder kritisch überprüfen muss. Das hatte ich zu der Zeit "gelesen" aber nicht begriffen, was auch mit meiner gesundheitlichen Situation zusammenhing. Jetzt sehe ich es anders, ich muss selbst sehen dass ich mir ein Backup schaffe. Die Therapeuten können nur unterstützen. Erst nachdem ich kritisch analysiert hab warum ich erneut in solche Situation gekommen bin, konnte ich auch begreifen wie wichtig meine Selbsthilfegruppe für mich ist und dass ich dort immer Gehör finde, unanhängig von meinem Umfeld!
Wie hab ich "rumgeeiert" .... Ich kam in eine existentiell wirklich bedrohliche Situation, fing wieder an zu Trinken und vertraute mich "Freunden" und Familie an. Ich hätte entweder besser bei mir sein müssen oder jemanden gebraucht der bei mir vor der Tür steht wenn ich anrufe und mich für dem ersten Schritt an die Hand nimmt. Aber solche Leute hatte ich nicht und mittlerweile muss ich sagen dass ich mein Problem als meines ansehe um das ich mich kümmern muss. Es reicht nicht, jemanden an zu rufen und zu hoffen das etwas passiert..... Ich muss für mich selbst sorgen ....
Ich werde mir valso nächste Woche einen anderen Verlehrstherapeuten suchen und auf ein Neues sehen wie es mir mit dem geht....
Ich hoffe nur dass der Verkehrstherapeut bei dem ich war nicht in seinem Verband eine Rundmeldung gemacht hat, vonwegen, Achtung! Wenn Die kommt, richtig rauf, denn sie hatte mit Betrügern zu tun :tuschel: ... Macht es vielleicht Sinn dass ich schriftlich jedlicher Verwendung der Notizen die der sich gemacht hat vorsorglich widerspreche? Sorry, ich hoffe das ist nicht zu wirr geschrieben... Es ist leider alles etwas kompliziert....
:taetschel: "Der kluge Rausch hat ein Frühwarnsystem"
Manfred Hinrich (*1926), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

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Über mich: Hallo, ich bin heute neu hier und erhoffe mir durch die „Veröffentlichung“ meiner
Tatsachen in diesem Forum genauer einschätzen, b.z.w. abgrenzen zu können wie
der direkteste Weg zurück zum Führerschein für mich realistisch ist und
Feedback zur Umsetzung meiner dauerhaften Abstinenz zu bekommen.


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Dobilinchen

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27.09.2014, 19:08

Hallo Dobiline


Zitat von »Dobiline«



Ich kam aus eigener Überzeugung zur
Abstinenz.
Das ist schon einmal sehr gut,doch der nächste von Dir geschriebene Abschnitt revidiert Deine eigene Überzeugung
Glaub ich hab mich ungenau ausgedrückt ....

Zitat von »Dobiline«



Bevor ich mich einem Verlauf zurück zum Führerschein weiter widmen
wollte, war es mir wichtig die Abstinenz zu leben und zu prüfen ob ich wirklich
bereit bin dauerhaft abstinent zu leben.
Du solltest Dir selbst verinnerlichen,daß Du nicht für Deinen Wiedererwerb des Fs´s abstinent leben "möchtest",sondern für den Rest Deines Lebens!Wenn Du "nur" abstinent lebst um somit "besser dazustehen" bei Deiner nächsten MPU,dann kannste Dir das Geld sparen und Dir davon den folgenden Rückfall finanzieren.
Natürlich geht, b.z.w. ging es mir daum für mich zu sehen wie es mir geht wenn ich AB lebe und ob ich dem etwas besseres abgewinnen kann oder nicht. Das ging sogar so weit dass ich im Sommer einen alkoholfreien Cocktail bestellt hatte und den nicht austrinken konnte. Ich trank davon und fühlte mich wie "früher" als ob ich irgendwo sitz und sinnlos rumsaufe.... Seitdem bestell ich keinen alkoholfreien Mojito (oder überhaupt alkoholfreie Cocktails), sondern ne Selter mit nem Stck Limette..... Für mich war das wie ein Rückfall... Ich hatte das gleich in meiner Gruppe besprochen mit dem Ergebnis dass ich dahinter kam wie sinnlos ich im Sommer in Cafes gesessen und getrunken hatte, nur um einen Moment in die Länge zu ziehen der sich im Nachgang immer als absolut entbehrlich entpuppte....Im Juni hat sich rausgestellt dass mein Bruder Alkoholiker ist. Ich hab ihm geholfen, ihn hier einfliegen lassen, beherbergt und jetzt ist er hier in einer Therapie. Wir haben viel geredet über unsere Kindheit und festgestellt dass wir alle drei Kinder eine erherbliche Suchtproblematik haben weil uns das eben auch vorgelebt wurde. Wir sind dabei unsere Trampelpfade im Gehirn zur Autobahn zu machen so gut es geht, weil wir wissen dass unser Suchtgedächtnis nicht vergisst und wir immer wieder ganz schnell wieder da sein würden wo wir nicht mehr hin wollen. Von daher gibt es für mich kein -"irgendwann mal wieder" ... Es ist im Moment sehr schön dass ich mich mit meinem Bruder austauschen kann. Er macht seine Therapie und ich mach meine.

Anhand der Tatsachen,das Du schon mehrere Therapien gemacht hattest,bist Du Alkoholiker und da gibt es nix zu prüfen,ob Abstinenz das Richtige für Dich ist.Tue Dir selbst einen Gefallen und denke nicht soviel darüber nach,was nun besser wäre/ist - Alkohol *Ja / Nein / vielleicht doch*
Die Frage die ich mir stellte war ob ich überhaupt in der Lage bin und kapiert hab dass es besser für mich (und mein Umfeld) ist wenn ich nichts mehr trinke.Weil ich war mir da nicht sicher. Sonst hätte ich sofort Hilfe in Sachen MPU aufgesucht wenn ich es nur für den Führerschein wollte.... Ich war mir gar nicht mehr sicher was ich für mein Leben will und habe daher erst mal aufgehört zu Trinken und gemerkt dass das der einzige Weg für mich ist! Insbesondere nachdem kurz vor Weihnachten letztes Jahr meine Mutter überraschend verstorben war. Mir ist im letzten Monat wieder so viel S*** passiert und ich hab das alles mit Bravour gewuppt. Das wär mit Alkohol niemals möglich gewesen. Ich hab mir da in der Vergangenheit sowas von ein Fahrt vorgemacht....
Alkoholismus ist eine unheilbare Krankheit und kein Schnupfen der sich nach paar Tagen legt.Es ist keine Schande rückfällig zu werden aber es wäre eine Schande nichts dagegen zu unternehmen,daß es nicht erneut zu einem Rückfall kommt.
Genau so sehe ich das und das macht mich gelassener und zufriedener. Denn am Ende zählt dass es mir gut geht und das tut es wenn ich mich um mich kümmere. Und ich merke wie gut das funktioniert und dass es nur funktioniert wenn ich kontinuierlich dran bleibe. Die Motivation dazu ist da, da mir klar ist dass es sich um meinen Lebensweg handelt und nicht um eine Phase.....

Lass´den Fs mal aussen vor und überlege Dir welche Vorteile Du in Deinem Leben haben würdest ohne Alkoholkonsum und genauso solltest Du Dir überlegen,welche Nachteile Du haben würdest ohne Alkohol.Sei ehrlich zu Dir selbst!Den Anderen Menschen ist es Latte,ob Du 12 Monate abstinent lebst oder Dein ganzes Leben lang - Dir alleine sollte es wichtig sein!
Ich kann mit Alkohol nicht umgehen! Der Alkohol ist stärker als ich. Und ich pole mich Minute für Minute um, was manchmal ganz schön schwierig ist. Aber es ist klar worum es geht und damit kann ich umgehen und das motiviert mich auch. Mit KT konnte ich nicht umgehen. Es war zu kompliziert weil war ich ja da schon nicht in der Lage das vernünftig um zu setzen. AB ist der klare Weg für mich.
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Manfred Hinrich (*1926), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

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