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11.06.2014, 19:14

Anmeldung zum Abstinenznachweis = Anmeldung zur MPU?

Hallo liebe Community,

zuerst einmal Respekt und Danke für eure Hilfe und euer Engagement hier, echt toll :)
Habe den Tag damit verbracht die FAQs und diverse Threads durchzulesen.

Zuerst zu meinem Sachverhalt:
Ich bin 26 Jahre alt und bin letztes Jahr im März unter Alkoholeinfluss in eine Mauer gefahren, BAK: 2,21 Promille. Ersttäter.
Konsequenz: 1 Jahr Sperrfrist und 45 Tagessätze.
Auch wenn die Sperrfrist schon vorbei ist, habe ich bewusst noch nicht mit dem Abstinenznachweis/ der MPU begonnen. Zum Einen bin ich im letzten Jahr wegen meines Studiums 3 mal umgezogen, zum anderen war mir klar, dass ich meiner damaligen Verfassung eh nicht bestanden hätte.
Mittlerweile hat in meinem Leben der erforderliche Umbruch stattgefunden und ich denke, dass ich in einem Jahr bei der MPU die erforderliche Veränderung auch wahrheitsgemäß begründen und nachweisen kann. Ich habe für mich entschieden, keinen Alkohol mehr konsumieren zu wollen, da ich mittlerweile einen gesünderen Lebensstil (Sport, gesunde Ernährung) anstrebe und es mir damit sichtlich besser geht.
Ich muss dazu sagen, ohne jetzt diverse Klischees oder Stereotypen mit ins Spiel bringen zu wollen, dass ich vom Dorf komme und meiner Jugend ziemlich früh, sehr oft und sehr viel Alkohol zu mir genommen habe, sei es im Sportverein, auf Dorffeten oder generell regelmäßig am Wochenende. Dies ging so, bis ich 19 war (dies erwähne ich wegen einer Frage weiter unten). Zur Zeit meiner TF habe ich eine schwere Trennung durchgemacht, weshalb ich zu dieser Zeit wieder angefangen habe intensiv zu trinken. Dass diese Begründung später im psychologischen Gespräch schwer wiegen wird ist mir bewusst. Allerdings sehe ich die MPU mittlerweile wirklich als Motivation und Anstoß, meine Verhaltensweisen ins Positive zu verändern. Motivation ist für mich nicht das Wiedererlangen meines FS, sondern die Veränderung an sich als Erfolg und Grundstein für meine Zukunft.

Ok, das war jetzt vielleicht etwas weit ausgeholt, deshalb jetzt der Sprung zu meinen Fragen:

1. Ich möchte morgen zu TÜV-Nord, mich für einen 1-Jährigen Abstizentnachweis/ ETG-Screening anmelden. Kommt dies der MPU-Anmeldung gleich? Das könnte ich mir als Student momentan nicht leisten, da diese ja im Voraus gezahlt werden muss. Hatte eigentlich vor die nächsten Monate für die MPU zu sparen und nur mit ca 100 EUR pro Monat für ein evtl. Screening gerechnet? Dachte die MPU Anmeldung erfolgt erst, wenn ich den Abstinenzbeleg auch habe.
2. Ich habe am Montag mit meinem besten Freund, der am Dienstag in die USA ausgewandert ist, mein "letztes Bier" celebriert. Kann das zum Problem werden?
3. Da ich ca. 500km von meiner Heimat studiere, fahre ich ab und zu für eine Woche dorthin. Kann ich dies anmelden? Sonst wäre es mir unmöglich, einen ETG Termin wahrzunehmen, der ja unangekündigt stattfindet.
4. Ich hab leider die Vermutung, dass ich durch meinen intensiven Alkoholkonsum in früheren Jahren schlechte Leberwerte habe. Ich habe hier gelesen, dass am Tag der MPU (also in ca. 12 Monaten) Blut genommen wird. Kann ich dort Schwierigkeiten bekommen oder pegeln sich die Leberwerte mit der Zeit wieder ein?

Ich danke euch vielmals im Voraus. :)

Liebe Grüße,
Max

  • »terry« ist männlich

Beiträge: 110

Über mich: "Tf" 1,78 %o am 15.8.10
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Wohnort: bad salzdetfurth

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2

12.06.2014, 03:07

ETG

Hallo, MXX :will

Weit weg = Haar-ETG. ------------------ Urinscreening: Die rufen Dich an und spätestens 36 Std. später mußt Du auf der Matte stehen. Wie soll das gehen? Einmal nicht funktioniert, egal warum, Vertrag im Eimer, AN futsch, Juro sowieso. Ich hoffe, Du warst heute nicht dort und der Tip kommt zu spät. ( 1 Jahr AN -> 360.- bis 400.- Mäuse, mehr darf der Spaß nicht kosten.)

Du kannst bei einem akkreditierten Labor (z.B. labtoxx.de) alle Quartal pünktlich eine Haaranalyse anfertigen lassen zum Abstinenznachweis. Wer nach CTU 2 berechtigt ist, die Haarprobe zu entnehmen und bei dem Labor ins QM eingetragen ist, ermittelst Du auch da. (jedenfalls kein Dich behandelnder Arzt)

Der TÜV verdient sich dußlig, hilf ihm nicht dabei. Z.B. ich: € 70.- netto bei Krone, seit 4 Jahren unverändert. TÜV: bis 285.- Euronen, phantastischer Unterschied, was? Dabei schicken die die Probe auch an die preiswerten Labors weiter.

Du hast schon gut gearbeitet an Deiner Geschichte (nicht story, ne?). btw Lies Dich ausgiebig in die FAQ ein. Im Netz steht viel kommerzielles und viel QQ (gequirlter Quatsch), hier sind viele gute Informationen - z.B. über Laborkosten!


3. Lies und Du findest den Widerspruch zwischen angemeldet vs. unangekündigt auch.

4. Laß die Werte vom HA ziehen evtl. mit AP, LDH, Albumin, Bili, Cholinesterase. Die helfen erhöhte Werte deuten, die Du vermutest.
Und die Vermutung wird ersetzt durch Wissen, nicht wahr? Den kostenpflichtigen CDT in die Tonne. Du bist AB.
Das alle 8 Wo wdh. Ja, auch bei AB. Das freut den BfF-Doc. Wenn der was findet, ist es zu spät, denk nach. Nun noch mein

5. Karenz. Wenn Du beim letzten Bier mit AB und AN beginnst, werden sich allen hier die Haare sträuben. OK ich habe das naiv getan und es ist nix passiert, aber wehe, es ist noch was eingewachsen und das 1. Quartal ist futsch. Also schlag z.B. zwei Monate oben
drauf und verringere das Risiko, heißt 1. Labor am 1.11.14. Deine Entscheidung. Ich schreib Dir nix vor.

Das wärs fürs fünfte. Weiteres --> Profis, bin keiner, nur Ex-Betroffener.


LG :mosch: terry
Alles dreht sich um mich, sprach der Kreisel.

Psycho

Psycho

  • »Psycho« ist männlich

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Über mich: Ich arbeite seit knapp 20 Jahren auf dem Gebiet der professionelle MPU-Beratung. Falls jemand sich nicht mit dem "Zweitbesten" zufrieden geben will, sollte er mich kontaktieren.

Wohnort: Herne

Beruf: MPU-Berater

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3

13.06.2014, 07:22

Hi Mxx!

Ad 1: Warum 12 Monate? Solltest vorher mal ein ausführliches Beratungsgespräch führen. 6 Monate können bei dir eventuell auch ausreichen. Screening und MPU haben nichts miteinander zu tun, sind also voll unabhängig.

Ad 2. Nein.

Ad 3. du kannst Dich anmelden, wo du willst. Sehe pinkeln aber ähnlich kritisch wie terry. Solltest Haarprobe als Alternative prüfen.

Ad 4. Nein. Das erledigt sich von selbst (über die Zeit).
In diesem Sinne

Dipl.-Psych. Thomas Rock
Fachpsychologe für Verkehrspsychologie
Amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater
02323 / 91 51 70 - 0
http://www.prompu.de
psycho@mpuforum.de
_____________________________________________
Der Mensch nimmt erst dann dir richtige Lösung,
wenn er vorher alle anderen ausprobiert hat.

  • »terry« ist männlich

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MPU-Skeptiker

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4

15.06.2014, 10:01

4 Wo Karenz reicht.

Hab nochmal für Dich nachgeguckt. Bei Haar-ETG 1. Nachweis nach 4 Monaten - genügend Sicherheit gegen

das sogenannte "Nachlaufen". :tuschel: TH
Alles dreht sich um mich, sprach der Kreisel.

5

15.06.2014, 20:25

Hi MXX,

Um Geld zu sparen kannst du das ETG Screening auch beim Gesundheitsamt machen(ca 27,-Eur pro Sc.)du schreibst,das du ab und an nach Hause fährst:In dem Vertrag ist geregelt,daß du dich im Falle der Unabkömmlichkeit für diesen Zeitraum abzumelden hast.
Für einen Fehlversuch (den hast du auch)gibt es auch eine Möglichkeit,den zu wiederholen,allerdings mußt du dir ärztlich attestieren lassen,daß du nicht `konntest`,dann prüft der Amtsarzt.Ich mache das schon über 1 Jahr so und bin hier nicht an den Ort gefesselt.Du kannst da genauso Urlaub machen,wie sonst auch,du mußt ihn wie überall anmelden und Bescheid geben,bin von ...bis...nicht da.
Der ´Urlaub`darf 6 Wochen am Stück nicht überschreiten!

mfG Ben :)

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