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1

01.06.2014, 12:57

negative MPU mit der Empfehlung einer Entwöhnungstherapie/Kasse zahlt aber nicht

Hallo zusammen, in 2011 habe ich meinen FS wegen Alkohol am Steuer abgeben müssen. 2,0 Promille. Hatte in 2011 wirklich erhebliche Probleme und war zum Entzug. Seit Beginn 2012 bin ich abstinent, habe ab November 2012 bis März 2014 erfolgreich am Sreening teilgenommen. Ich bin mit der Begründung durch die MPU gefallen, dass ich zwar mein Alkoholproblem gut aufgearbeitet habe, ich war aber bei keiner Entwöhnungstherapie (lediglich seit 2013 bei Lt. Suchtklinik Einzelgespräche, was ihnen zu wenig aussagekräftig war). Lt. Gutachten soll ich nun eine Entwöhnungstherapie beginnnen und nach erfolgreichem Abschluss nochmals ein Jahr Screening.
Leider übernimmt diese Therapie meine priv. Krankenkasse nicht, da ich bereits seit Beginn 2012 keinen Alkohol trinke und somit die med. Indikation nicht gegeben ist.( Als Selbstzahler ungef. 6.500 € Kosten für mich)
Könnte zwar nun einen Rückfall simulieren, das stünde dann aber in dem Therapiebericht und wird wahrscheinlich bei der nächsten MPU negativ ausgelegt.
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht und hat einen Vorschlag?????

2

01.06.2014, 17:10

was sollst du mit ner entwöhnung, wenn du seit 1,5 jahren bewiesenermaßen trocken bist?
das ganze ist wieder mal unglaublich.

kannst du den genauen wortlaut der begründung für das negative gutachten mal posten?
ich mag das kaum glauben. 8|

da muss ein fachmann ran. hoffe, psycho sagt noch was dazu.
Besser heimlich schlau, als unheimlich blöd.

3

02.06.2014, 08:06

Im Gutachten unter Abschnitt V heisst es "Zwar liegen keine Beeinträchtigungen als Folge unkontrollierten Alkoholkonsums vor, die das sichere Führen von Kraftfahrzeugen in Frage stellen. Es ist jedoch zu erwarten. dass...usw". Die Empfehlungen lauten: Die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen kann gemäß der Anforderungen der Begutachtungslinien nur dann wieder als gegeben angesehen werden, wenn durch Tatsachen der Nachweis geführt wird, dass trotz bestehender Abhängigkeit eine stabile Abstinenz aufgebaut werden konnte. Hierzu ist in der Regel eine erfolgreiche Entwöhnungsbehandlung notwendig.

Ich habe damals von November 2012 bis 25.05.2013 das Screening bei AVUS gemacht und dann zu TÜV Nord gewechselt. Grundlage für den Screeningvertrag bei TÜV Nord war dann der Nachweis des Screenings bei AVUS. Die Unterlagen habe ich dem Bezirksleiter TÜV Nord persönlich übergeben. Nach der MPU sagte man mir dann, diese lägen nicht vor, ein Nachreichen wäre jedoch zwecklos, sie würden eh nicht berücksichtigt. Die nachzureichenden Unterlagen des Entzugs sowie den Bericht mit "überdurchschnittlich positiver Prognose" des Leiters der LWL, Abteilung Sucht, bei welchem ich seit Beginn 2013 bis heute Einzelgespräche geführt habe in der Hoffnung, den Anforderungen einer MPU gerecht zu werden, waren der Ärztin nicht ausreichend.
Ärgerlich ist zusätzlich, dass ich alle Bescheinigungen am 28.04. nachgereicht habe und erst am 24.05, also einen Monat später das Gutachten zugesand bekam. Nun ist die Screeninglücke zu groß, um den "Spass" weiterzuführen. Da ich unter Histaminintoleranz leide und deshalb einige Tage im Mai alkoholhaltige Medikamente einnehmen musste, kommt eine Haaranalyse momentan nicht in Frage.
Ich fange also auf alle Fälle ganz von vorne an.
Nach meinen Erfahrungen wundert es mich nun gar nicht, dass das Geschäft mit illegal erworbenen FS boomt. Durch ein solches Verhalten wird so etwas noch gefördert und macht unsere Straßen bestimmt nicht sicherer.

mark8568

"Dampfplauderer"

  • »mark8568« ist männlich

Beiträge: 5 398

Wohnort: Nürnberg

Beruf: Rentner

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4

02.06.2014, 17:35

Hallo pebe55 :will

dass trotz bestehender Abhängigkeit eine stabile Abstinenz aufgebaut werden konnte. Hierzu ist in der Regel eine erfolgreiche Entwöhnungsbehandlung notwendig.
Hast Du dich als alkoholabhängig bezeichnet?
Gruß aus Nürnberg
mark8568 :wave:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


Evtl. rechtiche Hinweise stellen keine Rechtsberatung dar
"Nüchtern wäre ich doch nie besoffen Auto gefahren"
Mein Geschwafel ist lediglich eine Mischung aus Lebenserfahrung und Profilierungssucht!
Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine....Steine sind ok :thumbup:

5

02.06.2014, 17:49

Da alle Infos, die ich vor der MPU gesammelt habe, besagen, wer in der Lage ist, mit 2,0 Promille ein Kraftfahrzeug zu führen, ist über längeren Zeitraum große Mengen Alkohol gewohnt, habe ich auf diese Frage geantwortet, dass zu diesem Zeitpunkt Alkoholmissbrauch vorlag, stand ja auch in den Unterlagen aus der Klinik, die ich vorlegen musste, da ich die Frage nach dem Entzug ehrlich beantwortet habe.
Heute denke ich, ich hätte niemals zugeben sollen, dass ich zum Entzug war, vielleicht wäre es dann anders ausgegangen.
Wer ist der einsichtigere Alki? Der, der sich med. Hilfe holt, oder der, der gar nicht wahrhaben will, dass er ein Alkoholproblem hat?

Oh je, und da sagt man immer, ehrlich währt am längsten..... hat am längsten keinen FS mehr, lach

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