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1

05.01.2004, 10:02

Eure Einschätzung gewünscht...

Hallo,

ich habe vor ein paar Tagen euer Forum hier entdeckt und auch schon ne Menge an hilfreichen Informationen gefunden.

Ich möchte hier mal "meinen" Fall zur Diskussion stellen bzw. mal eure Einschätzung wissen.

Dazu mal ein paar Fakten:

Im März des letzten Jahres bin ich einem LKW auf der Autobahn nachmittags hinten draufgeknallt. Wir hatten einen aussergewöhnlichen Geschäftsabschluss gefeiert und dabei einiges gertrunken.

Bei mir wurde ein BAK 1,54 Promille festgestellt.

Die Sperrfrist betrug dann 13 Monate. Ich habe dann im Sommer einen Kurs besucht zur "Verbesserung der Fahrtauglichkeit" und meine Sperrfrist verkürzte sich um 2 Monate.

Als ich nun im Dezember meinen Führerscheinantrag stellte, bekam ich die Auflage ein positives MPU-Gutachten vorzulegen. Begründung hierfür war die "Tatzeit" (nachmittags) und mein hoher Alkoholwert sowie mein "nüchternes" Auftreten beim Arzt wobei mir aber ein mittlerer Betrunkenheitszustand "bescheinigt" wurde.

Dies war für mich überraschend, da ich unter 1,6 war, Ersttäter und ja auch so einen Kurs mitgemacht habe.

Mein Trinkverhalten hat sich seit dem Unfall und vor allem nach dem Kurs verändert. Ich trinke zwar immer noch regelmäßig, aber habe nicht mehr diese Trinkspitzen.

Vor allem in dem Kurs, auch wenn die meisten es als Absitzen bezeichnen, sind mir Erkenntnisse zu meinem Verhältnis zu Alkohol gekommen und wie ich in Zukunft Trinken und Fahren trennen kann.

Meine Strategie geht daher auch in Richtung Kontrolliertes Trinken.

Nachdem ich nun pünktlich zur Jahresfrist den bescheid von der Führerscheinstelle bekommen habe, trinke ich nichts mehr. Die MPU wird wohl so in 4 Wochen sein.

Was haltet ihr von der Sache bzw. welche Hinweise/Ratschläge könnt ihr mir geben?

Ich hoffe, ich habe keine "entscheidenden" Fakten vergessen. Blutwerte habe ich derzeit nicht aktuell.

Im voraus schonmal vielen Dank :-)

Gruß Joma

Haribo

*** MPU-Verteidiger ***

  • »Haribo« ist männlich

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Wohnort: Köln

Beruf: so was rechtliches

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2

05.01.2004, 10:41

Du hast zwei Möglichkeiten:

1. Du gehst zur MPU. Dann heißt es jetzt sich darauf vorzubereiten und dazu wirst du hier viel Hilfe und Rat finden. Natürlich ist der Nachweis deines veränderten Trinkverhaltens notwendig und gut (Leberwerte u.ä.) aber auch deine Motivation, warum du nun weniger trinkst.

2. Du hältst die MPU für rechtswidrig. In deinem Fall lassen sich beide Sichten gut vertreten, deine und die der Behörde. Grundsätzlich gilt der Wert 1,6 aber bei dir kam hinzu... Na, das weißt du ja selbst.

Bei letzterem gilt, dass du die Anordnung nicht direkt angehen kannst. Du musst die MPU verweigern oder legst das Gutachten nicht vor (also falls du die MPU machen willst, darfst du keinesfalls das Gutachten vorlegen, wenn es negativ ist, da es sonst verwertet werden darf, egal ob die Anordnung rechtens war oder nicht!!!). Dann wir die FE versagt und du kannst dagegen Rechtsmittel einlegen. Dazu brauchst du dann aber sicher einen Anwalt...

3

05.01.2004, 10:47

@ joma,

wie du schon schreibst, aber nicht so recht glaubst, kann die führerscheinstelle natürlich auch eine mpu mit unter 1,60 promille anordnen wenn der SB deine eignung zum führen von kfz`s anzweifelt. die gründe sind auch mehr als plausibel, uhrzeit, unfall und nahe an der 1,60 promille grenze. da ist m.e. nix drann zu machen.

Zitat

Ich trinke zwar immer noch regelmäßig, aber habe nicht mehr diese Trinkspitzen.


das willst du aber hoffentlich nicht so bei der mpu sagen...

Zitat

Die MPU wird wohl so in 4 Wochen sein


weisst ja durch studium hier im forum das 6 monate gelebtes KT gefordert werden, oder?

Zitat

Meine Strategie geht daher auch in Richtung Kontrolliertes Trinken.


entweder abstinenz oder KT - gibt bei der mpu keine strategie in richtung.....xyz
letz
fetz

don´t drink and drive :blau:

4

05.01.2004, 10:48

Hallo haribo,

danke für die Antwort....

Nen recht guten Anwalt habe ich und er hat auch versucht, mit der Behörde zu sprechen und hat auch die ganzen Argumente vorgebracht, aber die sind eisern...

Klar, nen rechtsweg kann ich gehen, aber du weisst ja selbst, wie lang dieser Spaß dann wieder dauert....

Fühle mich zwar ungerecht behandelt :-) , aber denke, dass ich doch den Weg über die MPU gehe....

Ja die Vorbereitung der MPU fällt halt jetzt recht kurz aus, da ich wie gesagt nicht damit gerechnet habe....

Habe mir Bücher besorgt und hier auch schon gelesen....

Gibt es Dinge, die ich mir unbedingt anschauen bzw. beherzigen sollte?

Danke und Gruß
Joma

5

05.01.2004, 11:02

@fetz

hallo fetz,

auch thx für deine einschätzung....

ok, ich habe mein leben sicherlich geändert nach dem unfall und bin auch der meinung, kontrolliert trinken zu können...

aber mit der vorbereitung hält sich wie gesagt in grenzen, da mpu nicht von mir erwartet wurde...

gruß joma

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