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02.08.2012, 20:44

Trunkenheitsfahrt mit 2,04 Promille

Guten Tag, ich habe mehrmals schon hier im Forum in den letzten Tagen gelesen und möchte meine "Geschichte" hier auch mal reinstellen und gleichzeitig hoffe ich auf Hilfe bzw. Tipps von Euch.

Ich bin 61 Jahre und habe eine Trunkenheitsfahrt gemacht, in der ich drei parkende Autos ziemlich beschädigt habe. (Es zählt wohl lt. Polizei als eine Unfallstelle, da die drei Autos hintereinander parkten) Gottseidank ist kein Mensch dabei zu Schaden gekommen , sonst wüßte ich nicht, wie ich damit leben könnte.

Ich bin nach einer Feier, die draußen stattgefunden hat (Trinkanfang ca. 19.00 Uhr , Trinkende gegen 01.30 Uhr) mit den Worten gegangen... "ich fahre mit der Bahn !" (meine Worte waren bestimmt nicht so deutlich wie ich jetzt schreibe). Mein Auto hatte ich in der Nähe geparkt - wie ich es immer bei diesen FEstivitäten tue. Am anderen Tag hole ich es dann ab. Warum und wieso ich mich ins Auto gesetzt habe, weiß ich nicht - absoluter Filmriss - . Der BAK war 2,04. Bei Aussteigen aus dem Auto bin ich gestürzt und habe mir ein ziemlich verbeultes Gesicht zugezogen.

Meinen Strafbefehl habe ich noch nicht (Die Trunkenheitsfahrt war am 07.07.12). Einen Anwalt habe ich eingeschaltet. Montag habe ich die dritte Stunde bei einem Dipl.-Psychologen der PRO-NON. Der Vekehrspsychologe meinte nach der letzten Stunde, daß ich wohl mit 10 oder 12 Stunden auskommen werde (die Stunde kostet 90,00 Euro und ich weiß nicht, ob ich das weiter machen kann)

Meine offenen Fragen sind aber bis jetzt noch nicht beantwortet worden.

Was kommt auf mich zu ? (MPU ist klar, weil über 1.6 Prom.)

Seit dem 07.07. habe ich nichts mehr getrunken, weil ich nicht weiß, wie lange ich eine Abstinenz nachweisen muß oder ob ich kontrolliertes Trinken durchführen kann.

Heute habe ich meinen Anwalt kontaktiert, weil meine Frau und ich in Urlaub fliegen möchten (Flug ist schon seit April gebucht). Er sieht darin kein Problem. Darf ich mit meiner Frau im Urlaub auch mal ein Glas Wein zum Essen trinken ?

Zu mir muß ich noch sagen, daß ich gerne mal ein Bier in Gesellschaft trinke (zu Hause würde es schlecht werden !!! ) und auch ab und zu mal zu tief ins Glas geguckt habe, aber ich kannte bisher keinen Filmriss !!! Ansonsten war ich immer derjenige (schon aus Berufsgründen und 40 Jahre freiwillig im Katastrophenschutz), der mit erhobenem Finger gewarnt habe. Aber nun ist es mir passiert und deswegen schäme ich ganz gewaltig.

So, das war bzw. ist meine Geschichte.

Zitat



Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ B. Brecht

mark8568

"Dampfplauderer"

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Beiträge: 5 398

Wohnort: Nürnberg

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2

03.08.2012, 07:41

Hallo Igel2 :will

Guten Tag, ich habe mehrmals schon hier im Forum in den letzten Tagen gelesen und möchte meine "Geschichte" hier auch mal reinstellen und gleichzeitig hoffe ich auf Hilfe bzw. Tipps von Euch.

Hilfe können wir anbieten und Tips haben wir reichlich in den FAQ
Es zählt wohl lt. Polizei als eine Unfallstelle, da die drei Autos hintereinander parkten
Richtig, ist so
Warum und wieso ich mich ins Auto gesetzt habe, weiß ich nicht - absoluter Filmriss - . Der BAK war 2,04
Passiert ist passiert. Aber mach Dir schon mal Gedanken über diesen Abend. Ein Gutachter will genau wissen, was an dem Tag war, vor allem Deine Trinkmenge, um so einen BAK zu erreichen.
ei Aussteigen aus dem Auto bin ich gestürzt und habe mir ein ziemlich verbeultes Gesicht zugezogen.
Ist eine Ausfallerscheinung aufgrund des hohen BAK. Dazu würde ich auch stehen.
Meinen Strafbefehl habe ich noch nicht (Die Trunkenheitsfahrt war am 07.07.12).
Jetzt sind Gerichtsferien. Ich tipp man, das der so Ende September oder im Oktober
Einen Anwalt habe ich eingeschaltet
Ist beim derzeitigen Stand eigentlich nicht nötig, außer Du hast Rechtschutz.
Was kommt auf mich zu ? (MPU ist klar, weil über 1.6 Prom.

MPU ist klar, dazu tippe ich auf 30 - 50 Tagessätze und FS-Entzug zwischen 10 - 16 Monaten (wg. Unfall könnte noch ein bischen draufgesattelt werden)
Seit dem 07.07. habe ich nichts mehr getrunken, weil ich nicht weiß, wie lange ich eine Abstinenz nachweisen muß oder ob ich kontrolliertes Trinken durchführen kann.

Das kannst nur Du selbst entscheiden. Lies mal in den FAQ die Themen dazu durch. Kontrolliertes Trinken (KT) und Alkohol-MPU - ABSTINENZ-Nachweis mittels ETG (Urinscreenings oder Haaranalyse)
Heute habe ich meinen Anwalt kontaktiert, weil meine Frau und ich in Urlaub fliegen möchten (Flug ist schon seit April gebucht). Er sieht darin kein Proble
Urlaub ist kein Problem.
Darf ich mit meiner Frau im Urlaub auch mal ein Glas Wein zum Essen trinken ?
Das kommt darauf an, was Du in Zukunft betreiben willst. Wenn KT, dann ist auch mal ein Glas Wein erlaubt. Sind aber ganz enge Grenzen. Tip, wenn Du einen Wein trinken willst, trink vorher gegen den Durst ein Glas Wasser.
Zu mir muß ich noch sagen, daß ich gerne mal ein Bier in Gesellschaft trinke (zu Hause würde es schlecht werden !!! ) und auch ab und zu mal zu tief ins Glas geguckt habe
Nun, da musst Du lernen, auch mal nein zu sagen. Gesellschaft ist kein besonderer Anlass und genau bei sowas ist Dir ja dein Vergehen passiert. Oder Du entscheidest dich für Abstinenz. Dann ist die Entscheidung klar
Gruß aus Nürnberg
mark8568 :wave:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


Evtl. rechtiche Hinweise stellen keine Rechtsberatung dar
"Nüchtern wäre ich doch nie besoffen Auto gefahren"
Mein Geschwafel ist lediglich eine Mischung aus Lebenserfahrung und Profilierungssucht!
Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine....Steine sind ok :thumbup:

3

03.08.2012, 10:32

Guten Morgen, toll, dass ich schnell eine Antwort bekommen habe. Das Problem, welches ich habe, daß mein Verkehrspsychologe mir noch nicht sagen konnte, was er für mich richtig halten würde. Mein Anwalt (läuft über Rechtsschutz) meinte beim ersten Gespräch , ich solle eine Abstinenz von einem Jahr ablegen, andere hier im Forum, die eine ähnl. Trunkenheitsfahrt mit Unfall hatten, machen kontrolliertes Trinken oder 6 Monate Abstinenz. Man oh man, ich bin im Moment ziemlich hilflos. Wenn ich zum Beispiel nächstes Jahr im September meine Sperre vorbei hätte (nur mal angenommen..), wann soll ich denn mit irgend einer der Alternativen anfangen ???? Nach dem Urlaub, im Urlaub ? Ich möchte schon gerne nach der Sperre bzw. 10 Wochen vorher meine MPU beantragen und auch meinen Führerschein erlangen, denn ich benötige ihn u.a. für den Katastrophenschutz.

Wenn ich dem Verkehrspsych. sagen würde, dass mir eine Abstinenz schon schwer fallen würde, ist das die richtige Antwort ??? Ich weiß im MOment wirklich nicht, wie ich mich verhalten soll. Gebt ihr mir Ratschläge, bitte !!!

Gruß Igel2

Zitat



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4

03.08.2012, 11:24

Zitat

Mein Anwalt ... meinte beim ersten Gespräch , ich solle eine Abstinenz von einem Jahr ablegen...oder 6 Monate Abstinenz. Man oh man, ich bin im Moment ziemlich hilflos. Wenn ich zum Beispiel nächstes Jahr im September meine Sperre vorbei hätte...wann soll ich denn mit irgend einer der Alternativen anfangen ????


Hallo Igel,

zu statisch würde ich die Sache mit Abstinenz bzw Kontrolliertem Trinken nicht angehen. Nur für die MPU ist beides, speziell wenn der Gutachter das mitbekommt, und darauf ist der geschult, schlicht Müll. Beides ist eine potentiell lebenslange Entscheidung, plausibel eingeübt bis zur MPU, und Praktiziert für den Rest des Zeit. Anfangen würde ich mit der Sache nach einer zeitlich begrenzten Trinkpause (so nennt man "Abstinenz auf Zeit", da eben keine Abstinenz). Wenn mir der Psycho sagt, dass er sich nicht sicher ist, was für mich das richtige ist, würde ich den Urlaub definitiv ohne Alkohol verbringen, alleine schon um die Erfahrung zu machen, und mit dem Psycho drüber zu reden.
"Content Correctness" statt "Political Correctness". Bemühen um Information und sachliche Auseinandersetzung...

5

03.08.2012, 13:06

Hallo MPU-Schorsch... , eine Abstinenz auf Lebenszeit würde ich nicht so toll halten. Ab und zu mal ein Bier oder einen Wein trinken... das wäre zukünftig schön.

Was meinst du /oder auch ihr denn , nach welchem Paragraphen die Tat geahndet wird ? Ich lese hier von § 316c oder § 315. Ich bin Ersttäter (hört sich blöd an, ist aber so) , habe noch nie Punkte in Flensburg gehabt. Außer mal 'ne Knolle ist nie etwas vorgefallen bzw. passiert.

Von meiner KFZ-Vers. weiß ich schon, daß ich in Regress genommen werde und die Vollkasko für mein Auto weg ist.

Meine andere Fragen lauten...

soll ich vor unserem Urlaub, der am 03. September beginnt, einen Lebertest machen oder eine Blutuntersuchung ?

kann der Hausarzt auch ein Urinscreening durchführen ? und was kostet so etwas ?

wie weit zurück wird bei einem Urinscreening gerechnet ? Ich habe ja jetzt erst 4 Wochen ohne Alkohol !

Darf ich alkoholfreies Bier ? Es gibt ja alkoholfreies Bier, welches tatsächlich 0,00 Promille hat.

Mein Gott, was bin ich verunsichert, was ich jetzt noch darf oder nicht. :( Aber da muß und will ich durch !

Bis später

Gruß Igel2

Zitat



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