Du bist nicht angemeldet.

Der Gästezugriff auf dieses Forum wurde limitiert. Insgesamt gibt es 643 Beiträge in diesem Thema.
Um sie alle lesen zu können musst du dich vorher registrieren.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: MPUforum - Hier gibt es kompetente Hilfe für die MPU ("Idiotentest") bei Alkohol, Drogen oder zu vielen Punkten. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

1

19.07.2012, 22:51

Unfall verursacht mit AAK :2,1 Promille

Hallo,

super,das es so ein Forum wie dieses hier gibt :thumbup:

Wesentlich schlechter geht es mir :S und zwar habe ich vergangenen Monats einen Auffahrunfall verursacht.Es war 18:45 Uhr auf der Autobahn,als ich von der Arbeit nach Hause gefahren bin.Während der Arbeitszeit als auch nach der Arbeitszeit, hatten ich und ein paar Kollegen eine Feierlichkeit ( das soll nun keine Rechtfertigung sein ).Aufgrund meines Alkoholkonsums -> ermittelter Atemalkoholwert von 2,1 promille -> BAK ermittelter Wert : 1,86 Promille - übersah ich ein Stauende oder besser geschrieben hatte ich nimmer die Reaktion auszuweichen und anstatt aufs Bremspedal zu treten habe ich das Gaspedal durchgedrückt und bin dementsprechend auf ein stehendes Auto aufgefahren und dieser wiederum schob sich auf ein davorstehendes Auto.Die herbeigerufene Polizei veranlasste gleich einen Alkoholtest und ermittelte den hohen AAK Wert von 2.1 Promille.Ich muss dazu schreiben,das mir dieser hohe Wert absolut suspekt vorkommt,da ich mich noch gut "auf den Beinen" halten konnte und auch so mich noch gut artikulieren konnte.Ich konnte sogar noch die Unfallstelle absichern mittels Warndreieck...ohweia,das war sicherlich grotten falsch,denn so wird es nun sicherlich ausgelegt,das ich der absolute Vollblutalkoholiker bin.

Was dennoch nicht der Wahrheit entspricht.Ich bin schon einmal negativ im Strassenverkehr aufgefallen,das zwar schon 17 Jahre zurück liegt (Ich bin nun 41 Jahre alt) und meinen Führerschein abgeben musste und eine damals angeordnete MPU absolviert habe.Daraufhin konnte ich meinen Führerschein wieder machen (das war im Jahre 1999) - seither bin ich nie auffällig gewesen im Strassenverkehr und auch keine Eintragung im Bundeszentralregister.Nun meine erste Frage ->Werde ich meinen Führerschein jemals wieder machen dürfen,da ich im Grunde ein Wiederholungs"täter" bin?Ich habe mal etwas von Verjährungsfrist gelesen - ist da was dran?

Das war es nun erstmals zu meiner Situation.Freue mich auf Antworten

Freundliche Grüße

Nachtrag :Als ich bei dem Polizeibeamten ins Röhrchen gepustet habe zeigte dies den Wert -> 1,05 an..als Ich mich schon gefreut hatte,meinte der Beamte das dies Mg Einheiten wären also mg Alkohol und dies x 2 zu multiplizieren wäre also eben ->2,1 Promille...Ich habe mir hier nun einiges schon durchgelesen und da der AAK meist niedriger ist als der BAK Wert,denn bei mir ist es ja dann quasi umgekehrt oder ist dies keine Norm,das der AAk Wert niedriger sein "muss" als der BAK Wert?Zwischen AAK und BAK lagen ca. 15 Minuten.
Nichts ist für immer...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Promillo« (20.07.2012, 00:33) aus folgendem Grund: Nachtrag


mark8568

"Dampfplauderer"

  • »mark8568« ist männlich

Beiträge: 5 398

Wohnort: Nürnberg

Beruf: Rentner

  • Private Nachricht senden

2

20.07.2012, 06:54

Hallo Promillo, :will

Die herbeigerufene Polizei veranlasste gleich einen Alkoholtest und ermittelte den hohen AAK Wert von 2.1 Promille.Ich muss dazu schreiben,das mir dieser hohe Wert absolut suspekt vorkommt,da ich mich noch gut "auf den Beinen" halten konnte und auch so mich noch gut artikulieren konnte.Ich konnte sogar noch die Unfallstelle absichern mittels Warndreieck...ohweia,das war sicherlich grotten falsch,denn so wird es nun sicherlich ausgelegt,das ich der absolute Vollblutalkoholiker bin.
Nein, das bedeutet eher, das Du eine hohe Alkoholgewöhnung hast. Das war sicherlich nicht Deine erste TF-Fahrt, nur hatte diese halt auch Folgen für Dich.

Lass Dir mit der Antwort Zeit und überlege sie gut. Bei der Alkoholgewöhnung bist Du oft gefahren, nur halt nie erwischt worden.
seither bin ich nie auffällig gewesen im Strassenverkehr und auch keine Eintragung im Bundeszentralregister
Was ja auch der Normalfall sein soll
Nun meine erste Frage ->Werde ich meinen Führerschein jemals wieder machen dürfen,da ich im Grunde ein Wiederholungs"täter" bin?Ich habe mal etwas von Verjährungsfrist gelesen - ist da was dran?

Sicher wirst Du deinen FS wieder machen können, aber nur nach einer positiven MPU.
Ob Du Wiederholungstäter bist, kann man erst beurteilen, wenn Du mal einen Blick in die FS-Akte geworfen hast und schaust, was da drinnen steht.
Wenn dann noch was in der Akte steht, dann kann man über Verjährung spekulieren.
BAK ermittelter Wert : 1,86 Promille

Das ist der gültige Wert, der gerichtsverwertbar ist.

Jetzt wird erstmal ein Strafbefehl/Verhandlung auf Dich zukommen und eine Sperre.
Gruß aus Nürnberg
mark8568 :wave:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


Evtl. rechtiche Hinweise stellen keine Rechtsberatung dar
"Nüchtern wäre ich doch nie besoffen Auto gefahren"
Mein Geschwafel ist lediglich eine Mischung aus Lebenserfahrung und Profilierungssucht!
Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine....Steine sind ok :thumbup:

3

20.07.2012, 12:27

Hallo Mark

es ist wohl wahr,daß dies nicht meine erste TF war und eben das "Glück" hatte bis zu dem Unfall - nicht erwischt worden zu sein,doch dies kann sich ja dann quasi auch als reine Spekulation erweisen oder nicht?Nach dem Motto "Ich weiß es,jedoch die Anderen nicht".Ich möchte hier nun keine Verschönerung betreiben - Fakt ist das ich den Unfall unter Alkoholeinwirkung verursacht habe.

Den Beschluss vom zuständigen Amtsgericht habe ich schon erhalten indem steht,das mein FS vorläufig entzogen ist und sicherlich "geschreddert" wird,da ich eben nicht das Erste Mal unter Alkoholeinwirkung im Strassenverkehr teilgenommen habe.Meine damalige MPU bin ich mit KT angegangen und Leberwerte inkl. CDT an die FsSt.Nach dreimaligen Nichtbestehens damals habe ich ein Obergutachten machen lassen und dieses gleich beim ersten Male erfolgreich absolviert.

Um vielleicht noch anzumerken -> Bei dem Auffahrunfall gab es keine Personenschäden aber eben Sachschäden.Alkohol selbst trinke ich zu Hause nach Feierabend ( Bier ) und habe danach mich nie hinter das Steuer gesetzt.An diesem jenen 13.06.2012 habe ich es jedoch getan,weil ich mich nicht unwohl oder eben fahruntüchtig gefühlt habe.Ich frage mich immernoch wie es zu solch einer hohen BAK gekommen ist nach ca.12 0,33 ltr. Bieren?Naja also ich werde mich einmal schlau machen,was denn noch in meiner FS Akte vorzufinden ist.

Ich werde gen später mehr schreiben

Gruß
Nichts ist für immer...

mark8568

"Dampfplauderer"

  • »mark8568« ist männlich

Beiträge: 5 398

Wohnort: Nürnberg

Beruf: Rentner

  • Private Nachricht senden

4

20.07.2012, 14:51

Es geht z. B. bei einer MPU auch darum, das Du dem Gutachter glaubhaft darlegst, das Du deine Alkoholvergangenheit aufgearbeitet hast. Er will dabei weder eine Verniedlichung noch eine Verschönerung hören, sondern die Vergangenheit so dargelegt haben, wie Du sie auch tatsächlich siehst. Ist sowieso schon alles passiert, also auch nicht mehr änderbar. Warum dann was verheimlichen? Ein Gutachter sieht daran, das Du bereit bist, Dich mit deinem Konsum damals und damit auch heute zu befassen. Nichts anderes wollen die auch sehen.

Wie lange ist dann die Fahrerlaubnis entzogen? Geschreddert wird der Lappen sowieso, Du bekommst einen völlig neuen Lappen, aber darüber reden wir besser, wenn es soweit ist.

Bei 12 x 0,33 Liter Bier wundert mit der BAK eigentlich gar nicht. Nimm mal einen Promillerechner, findest Du in Googel haufenweise und berechne mal den Wert. Du wirst feststellen, das Du sogar noch leicht drunter bist, wobei es natürlich auch auf den Zeitraum ankommt, in dem diese Menge getrunken wurde.

Nun, meines Wissens gibt es diese Obergutachten nicht mehr, zumindest habe ich keinen Fall mehr gehört.
Gruß aus Nürnberg
mark8568 :wave:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


Evtl. rechtiche Hinweise stellen keine Rechtsberatung dar
"Nüchtern wäre ich doch nie besoffen Auto gefahren"
Mein Geschwafel ist lediglich eine Mischung aus Lebenserfahrung und Profilierungssucht!
Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen. Steine....Steine sind ok :thumbup:

5

20.07.2012, 15:35

Hallo Mark

und genau da liegt der Hase im Pfeffer bei mir und meine in der Vergangenheit aufgearbeitete Praxis.Als ich meinen FS im April 1999 wieder bekommen habe ( nachdem ich diesen neu machen musste ) habe ich anfangs den Alkohol gemieden wie die Pest.Das ging so ca. 1 - 2 Jahre,dann kam der Gedanke KT in die Praxis umzuwandeln - Also Alkohol konsumieren aber eben dann Auto stehn lassen.Auch das bekam ich ganz gut hin - bis zu jenem Tag als meine damalige Frau sich von mir verabschiedete 2005 und seit diesem Zeitpunkt war KT alles andere als kontrolliert,wobei ich dennoch mein Auto in der Garage gelassen hatte.

Wielange nun meine Fahrerlaubnis entzogen ist,kann ich noch nicht schreiben da ich noch keinen Strafbefehl bekommen habe.Ich habe dem damaligen Gutachter ja versichert,das ich nie wieder unter Alkoholeinfluß fahren werde - naja jetzt kann ich diese Fahrt eh nicht mehr rückgängig machen.Warum ich gefahren bin obwohl ich wusste das ich Alkohol getrunken habe,kann ich mir nur so erklären : Meine Kollegen die ebenfalls an dieser Feierlichkeit teilgenommen haben,konnten ja auch hinters Steuer und der Gedanke ein Taxi zu nehmen war nicht vorhanden.Von meinem Wohnort bis zu meiner Arbeit sind es 35 KM und ich bin aber erst bei KM 6 aufgefallen.Kann dies nun negativ auch noch geahndet werden?

Ich bekomme das einfach nicht in meinen Schädel hinein wieso ich solch einen gravierenden Fehler meines Lebens machen konnte :gegendiewand: ich meine wie soll ich einem Gutachter glaubhaft machen,das ich nach Trunkenheit in der Vergangenheit das Auto stehn gelassen zu haben?Das nimmt mir doch keiner mehr ab.Naja und das meine Leberwerte nicht der Norm entsprechen weiß ich auch ohne diese messen zu lassen - Ich trinke ja nicht erst seit dem 13.06.2012
Nichts ist für immer...

Der Gästezugriff auf dieses Forum wurde limitiert. Insgesamt gibt es 643 Beiträge in diesem Thema.
Um sie alle lesen zu können musst du dich vorher registrieren.

Counter:

||||| Hits heute: 3 211 ||||| Hits Tagesrekord: 10 947 ||||| Hits gesamt: 4 692 433 |||||