Du bist nicht angemeldet.

Der Gästezugriff auf dieses Forum wurde limitiert. Insgesamt gibt es 12 Beiträge in diesem Thema.
Um sie alle lesen zu können musst du dich vorher registrieren.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: MPUforum - Hier gibt es kompetente Hilfe für die MPU ("Idiotentest") bei Alkohol, Drogen oder zu vielen Punkten. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

  • »maikel100« ist männlich
  • »maikel100« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5

Wohnort: Raum Nürnberg

Beruf: Krankenpfleger/Bürokaufmann/PC-Berater

  • Private Nachricht senden

1

18.09.2003, 11:51

MPU und psychische Erkrankung

Hallo ihr Mitbetroffenen,

ich bin neu hier registriert. Das Forum gefällt mir.
Auf meine Frage habe ich bisher keine Antwort gefunden. Die ist: ??? Wirkt es sich auf die MPU aus, wenn man vor Jahren eine Diagnose auf psychische Erkrankung hatte und deshalb freiwillig in Behandlung war, wenn ja, wie???

In meinem Fall handelt es sich um die Diagnose "Borderline-Syndrom" von 1988 und "emotionale Instabilität" von 1999.

Ich befürchte, dass das bei einem Gutachter gar nicht gut ankommt, falls dies offnebar wird, obwohl es sich sonst nie auf mein Fahrverhalten ausgewirkt hat.
Trotz dieser Diagnosen arbeitete ich selbst als Krankenpfleger im ambulanten Dienst, fuhr also auch beruflich.

Der Grund für die MPU jetzt: Eine Trunkenheitsfahrt, bei der niemand zu schaden kam.

???Welche medizinische Vorgeschichte MUSS man bie der MPU angeben???

Rotti

*** Der böhse Onkel ***

  • »Rotti« ist männlich

Beiträge: 686

Wohnort: Niedersachsen - am Arsch der Welt!

Beruf: Berufskraftfahrer und Trainer für Mensch und Hund!

  • Private Nachricht senden

2

18.09.2003, 11:55

hi,
ich nehme mal an, dass deine fragestellung nur auf der alkoholfahrt begründet ist.

frage an dich: ist dir bekannt, dass dein leiden in irgendwelcher art bei der fs - behörde bekannt ist???

wenn nicht, mußt du bei der mpu selber keine angaben machen da diese dann nur wegen deiner alkoholfahrt stattfindet.
Wenn Dir einer begegnet und behauptet "Zeit heilt alle Wunden",
dann hau ihm in die Fresse und sag
" is ja bald alles wieder gut "

Haribo

*** MPU-Verteidiger ***

  • »Haribo« ist männlich

Beiträge: 2 179

Wohnort: Köln

Beruf: so was rechtliches

  • Private Nachricht senden

3

18.09.2003, 12:48

Hallo,

Gegenfrage, ist über deine Vorerkrankung irgendwas in der Fahrerlaubnisakte? Falls nein, dann geht es auch jetzt keinen was an. Auf der anderen Seite, wenn es keinen Zusammenhang gibt zwischen der Alkoholgeschichte und deiner Krankheit, warum willst du es verschweigen?

Anders ist die Sache, wenn deine Krankheit in der Akte ist und du verschweigst sie dann. Das macht mit Sicherheit keinen guten Eindruck.

4

18.09.2003, 13:56

Hi maikel100,

Also die Fragebögen bei der MPU fragen sehr konkret.

Ein Verschweigen wäre hier auf jeden Fall ein nicht wahrheitsgemäßes Antworten. (Ergo eine Unterlassungssünde)

Ob unter diesen Bedingungen ein gutes psychologisches Gespräch gelingt, kannst Du Dir nur selbst beantworten.

Wichtig ist, was Haribo sagt, lass Dir Deine FE-Akte zeigen, ob da was bekannt ist.

Dies dürfte ja eigentlich nicht der Fall sein, denn wenn ein Kranker nie im Verkahr auffällt, ist ja alles paletti.

Wenn Du es dann verschweigen willst (was ich tun würde) - muß Deine sonstige Geschichte aber perfekt sein.

Gab es denn Zusammenhänge zwischen Trinken und Kranhheit ?

Dafür hätte jeder Verständnis, bei der MPU jedoch wirft das zu viele verhängnisvolle Fragen auf.

Wenn dem so ist / wahr, solltest Du bei der Wahrheit bleiben.

Nur ein wirklich perfekter Münchhausen könnte dann andere Gründe anführen.


Alles Gute von mir!
Gruß, thor

5

18.09.2003, 15:37

hi mikel,

hm, hm, schwierig.
ne emotionale instabilität.....hat wohl jeder mal. find ich nicht erwähnenswert.

aber.....borderline....

leidest du denn noch unter borderline? dann könnte allein bei der medizinischen untersuchung deine krankheit "sichtbar" auffallen.
das solltest du berücksichtigen.
arzt, psycho und fragebogen, das wird miteinander verglichen.
oftmals ist ja auch alkohol im spiel, wenn man von ner, ja wie soll ich sagen, borderline-attacke (?) angegangen wird.
Das weiß natürlich der MPU-arzt und der MPU-psycho sowieso.
hast du mit bordeline nix mehr am hut, würde ich es nicht erwähnen, insbesondere nicht, wenn die diagnose von 1988 ist.

achtung: das ist meine sehr persönliche meinung!!
Besser heimlich schlau, als unheimlich blöd.

Der Gästezugriff auf dieses Forum wurde limitiert. Insgesamt gibt es 12 Beiträge in diesem Thema.
Um sie alle lesen zu können musst du dich vorher registrieren.

Counter:

||||| Hits heute: 2 794 ||||| Hits Tagesrekord: 10 947 ||||| Hits gesamt: 4 686 195 |||||