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1

28.06.2007, 16:46

MPU nach 1,95 Promille

Hallo, ich bin neu hier und wollte auch mal meine Story erzählen und eure Einschätzung hören. Also ich bin Mitte Dezember 06 auf einer Geburtstags Party gewesen und hab dort getrunken bis mir schlecht wurde, das ganze geriet außer Kontrolle und ich bin aus dem Haus in den Garten um zu kotzen... Weil es mir danach immer noch schlecht war bin ich dann ins Auto und wollte nach Hause.

Sollte ich bei der MPU zugeben, dass ich sozusagen zu betrunken war um zu bemerken, dass ich etwas illegales tue, oder lieber sagen, dass ich mich dafür entschieden habe obwohl ich wusste, dass ich betrunken war?
Bei meiner Gerichtsverhandlung wurde auf Vorsätzlichkeit entschieden.

Bei der Verhandlung wurde auf weitere 6 Monate FS-Entzug entschieden + Arbeitsstunden und eben die MPU. Ich hab keine Probezeit mehr. Alkoholwert wurde auf ca. 1,95 Promille gemessen.

Ich habe neulich wieder etwas Alkohol getrunken, was ich inzwischen ziemlich bereuhe, da ich davor schon einen Monat abstinent war. Wie lange vor der MPU sollte ich vollkommen abstinent bleiben?

Und noch eine Frage, die mir besonders auf dem Herzen liegt, ich habe vor etlichen Jahren schon mal eine Arbeitsauflage bekommen wegen Haschischbesitz und neulich an dem Tag, an dem ich auch wieder etwas Alkohol getrunken habe auch wieder etwas gekifft, es war nur eine geringe Menge, aber habe ich mir dadurch jetzt die medizinische Untersuchung total vermasselt? Denn wenn ich danach gefragt werde, ob ich schon mal andere Drogen konsumiert habe und ich wahrheitsgemäß antworte, bzw. nach dem was in den Akten steht, also vor ca. 3 jahren, könnte es sein, dass sie doch noch ein Drogenscreening machen und herrauskommt dass ich danach doch wieder neulich einmalig eine geringe Menge Hasch konsumiert habe?

Als ich meinen Führerschein gemacht habe, kam diese vergangene Geschichte mit dem Kiffen überhaupt nicht zur Sprache, aber bei der MPU werden die das ja sicher den Akten entnehmen können.

Außer dem Haschischbesitz vor 3 jahren, der Trunkenheitsfahrt und ein mal zu schnell Fahren habe ich sonst nie etwas verbrochen ;)


Tut mir leid, dass ich gleich so viele Fragen habe, aber wäre wirklich nett wenn mir jemand, der mehr Erfahrung damit hat Rat geben kann.

Gruß Firefox

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Firefox.88« (07.01.2008, 14:17)


Psycho

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Über mich: Ich arbeite seit knapp 20 Jahren auf dem Gebiet der professionelle MPU-Beratung. Falls jemand sich nicht mit dem "Zweitbesten" zufrieden geben will, sollte er mich kontaktieren.

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Beruf: MPU-Berater

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2

28.06.2007, 23:45

RE: MPU nach 1,95 Promille

Hi Firefox.88!

Zitat

1. Frage, sollte ich bei der MPU zugeben, dass ich sozusagen zu betrunken war um zu bemerken, dass ich etwas illegales tue, oder lieber sagen, dass ich mich dafür entschieden habe obwohl ich wusste, dass ich betrunken war?


Wie war es denn wirklich?

Zitat

2. Frage, meint ihr ich schaffe es bis zum 9.11. die MPU zu absolvieren (damit meine ich nicht bestehen)? Mir geht es dabei um Wartezeiten und um Abstinenzzeiten.


Grundsätzlich muß jeder Kraftfahrer die Möglichkeit bekommen, am Ende seiner Sperrfrist seine "Karte" wiedererhalten zu können.

Aber auch sonst spricht nichts dagegen, daß Du die Anforderungen für eine positive Prognose erfüllen kannst.

Zitat

Ich habe neulich wieder etwas Alkohol getrunken, was ich inzwischen ziemlich bereuhe, da ich davor schon einen Monat abstinent war. Wie lange vor der MPU sollte ich vollkommen abstinent bleiben?


Wer hat dir gesagt, daß Du abstinent leben sollst? Brauchst du grundsätzlich nicht! Alles weitere solltest Du selber entscheiden.

Zitat

ch habe vor etlichen Jahren schon mal eine Arbeitsauflage bekommen wegen Haschischbesitz und neulich an dem Tag, an dem ich auch wieder etwas Alkohol getrunken habe auch wieder etwas gekifft, es war nur eine geringe Menge, aber habe ich mir dadurch jetzt die medizinische Untersuchung total vermasselt?


Hä?


Zitat

Denn wenn ich danach gefragt werde, ob ich schon mal andere Drogen konsumiert habe und ich wahrheitsgemäß antworte, bzw. nach dem was in den Akten steht, also vor ca. 3 jahren, könnte es sein, dass sie doch noch ein Drogenscreening machen und herrauskommt dass ich danach doch wieder neulich einmalig eine geringe Menge Hasch konsumiert habe?


HäHä???

Zitat

Sowie...


Bist Du wirklich so naiv oder willst Du uns hier vera...hen?
In diesem Sinne

Dipl.-Psych. Thomas Rock
Fachpsychologe für Verkehrspsychologie
Amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater
02323 / 91 51 70 - 0
http://www.prompu.de
psycho@mpuforum.de
_____________________________________________
Der Mensch nimmt erst dann dir richtige Lösung,
wenn er vorher alle anderen ausprobiert hat.

3

04.07.2007, 20:37

RE: MPU nach 1,95 Promille

Hallo Firefox, :wave:

zu 1. am besten ist es da mit der Wahrheit rauszukommen. Dort geht es ja nicht mehr um eine Bestrafung für deine Tat, sondern um die Frage zu klären, ob du künftig Alk und Fahren trennen kannst.

zu. 2. die MPU ist mit Abstinenz oder aber auch mit KT möglich. Schaue mal hier oder hier unter www.kontrolliertes-trinken.de

zu 3. da kenne ich mich nicht mit aus, aber ich würde an deiner Stelle Einsicht in deine Führerscheinakte (FS) bei der Führerscheinstelle (FSST) nehmen und nachsehen, ob dort etwas zu dem Vorfall drin steht. Die FS-Akte wird auch später dem Psycho bei der MPU vorliegen.
Am besten vorher telefonisch einen Termin mit der FSST vereinbaren und dann dort hin gehen.

Wenn du noch irgend etwas wissen möchtest, frage ruhig. :wave:
Gruß Ichbins

4

05.07.2007, 13:33

Danke für die Tips!

Niemand hat gesagt, dass ich abstinent bleiben soll, aber ich dachte das setzen die vorraus bei der MPU, dass man eine Zeit lang abstinent war. Aber ok, werde mich mal über das KT informieren. Das freut mich schon mal zu hören, da ich im Juli meinen Geburtstag feiern will und im August auch noch unsere Abi Abschlussfahrt ist. Da komplett auf Alkohol zu verzichten ist eben sehr schwer.

Also nehmen die die Leberwerte nur um zu sehen, dass ich nicht regelmäßig oder extrem viel trinke?

Das mit dem Haschisch war folgender maßen, ich hab vor 3 Jahren schon mal 60 Arbeitsstunden abgeleistet und jetzt vor paar Wochen wieder ein klein bischen was geraucht (was nicht bekannt geworden ist), dazwischen nix und jetzt frag ich mich ob die das bei der Alkohol MPU vielleicht feststellen können und ich dann deshalb noch Probleme bekomme.

Was meinst du hiermit...

Zitat

Bist Du wirklich so naiv oder willst Du uns hier vera...hen?


...verstehe ich überhaupt nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Firefox.88« (05.07.2007, 13:41)


5

05.07.2007, 15:58

Zitat

Original von Firefox.88
Also nehmen die die Leberwerte nur um zu sehen, dass ich nicht regelmäßig oder extrem viel trinke?

Ja, solange die sich im Normbereich bewegen, gibt es keine Probleme. Hast du schon Leberwerte beim Hausarzt nehmen lassen?

Zitat

Original von Firefox.88Das mit dem Haschisch war folgender maßen, ich hab vor 3 Jahren schon mal 60 Arbeitsstunden abgeleistet

Ob so etwas an die FSST gemeldet wird, weiß ich nicht, daher am besten in die FS-Akte einsehen, ob dort etwas drin steht. (Vielleicht melden sich aber auch noch @jojo oder @haribo dazu).

Zitat

Original von Firefox.88 jetzt vor paar Wochen wieder ein klein bischen was geraucht (was nicht bekannt geworden ist), dazwischen nix und jetzt frag ich mich ob die das bei der Alkohol MPU vielleicht feststellen können

Soviel ich weiß, wird bei der Alk MPU auch nich nach anderen Substanzen gesucht, von daher sollte dich dazu nichts erwarten.
Gruß Ichbins

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