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1

30.03.2018, 19:48

Trinkmotive

hallo liebe community,
ob es zwingend notwendig ist beim mpu, einen trinkmotiv zu nennen? es geht mir vor allen um die "innere".
ich habe mich schon eingelesen....aber nichts passendes gefunden. das problem:
wenn ich kein problem habe, kann ich nicht "aufarbeiten" und keine positive aufschlüsse ziehen, keine positive veränderungen, usw. also mpu testergebnis negativ oder?
ich tendiere (nach jellinek) zu beta trinker, wobei passt auch nicht 100% zu meiner person. habe auch monate lang trinkpausen und ich suche keine gelegenheiten ...
die meisten von euch haben die kümmer wegen - freundin verlassen, schwere krankheit in der familie, job verlust, schulden usw. - mit alkohol betäubt. das ist "leider" nicht mein fall.

  • »MPU-Schorsch« ist männlich

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2

31.03.2018, 13:46

Hallo mum,

warum trinkst Du denn Alkohol, wenn auch nur gelegentlich, muss ja nicht Ausdruck von einem Problem sein, z.B.:

-soziale Gewöhnung, weil die anderen zu den entsprechenden Gelegenheiten auch trinken...
-hebt die Laune, ohne dass man ohne Alkohol unbedingt gehemmt wäre...

Nur, dann sollte man für meine Begriffe klarstellen können, wie man künftig Fahren und Trinken zuverlässig trennt.

Das Problem könnte sein, dass je nach Promille, die festgestellt wurde, von einer Trinkgewöhnung ausgegangen wird. Wenn man relativ viel trinkt, und z.B. Kater und Kopfschmerz am Folgetag in Kauf nimmt, stellt sich irgendwann die Frage "Warum eigentlich, wenn es keine handfesteren Gründe gibt, als die oben genannten?"

Bin selbst Laie und habe meine Kenntnisse aus einer MPU-Vorbereitung in 2008-2009 (damals mit KT bestanden in 2010). Hier im Forum gibt´s aber auch fachlich qualifizierte Information, speziell auch von einem Verkehrspsychologen.

Grüße
MPU-Schorsch
"Content Correctness" statt "Political Correctness". Bemühen um Information und sachliche Auseinandersetzung...

3

01.04.2018, 01:02

Trinkmotive

@MPU-Schorsch
danke für dein feedback.

"warum trinkst Du denn Alkohol, wenn auch nur gelegentlich, muss ja nicht Ausdruck von einem Problem sein, z.B.:-soziale Gewöhnung, weil die anderen zu den entsprechenden Gelegenheiten auch trinken...
-hebt die Laune, ohne dass man ohne Alkohol unbedingt gehemmt wäre..."


ja, alles richtig aber um die frage 12 zu beantworten, wohl zu wenig.


"Das Problem könnte sein, dass je nach Promille, die festgestellt wurde, von einer Trinkgewöhnung ausgegangen wird. Wenn man relativ viel trinkt, und z.B. Kater und Kopfschmerz am Folgetag in Kauf nimmt, stellt sich irgendwann die Frage "Warum eigentlich, wenn es keine handfesteren Gründe gibt, als die oben genannten?"



ich hatte 1,72 bak. schon lange nicht mehr so gesoffen, wie am TF tag (nacht) natürlich hatte ich kater und kopfschmerz.
meine grenze ist 5 bis max. 6 0,5 bier und seit jahren kein kater gehabt.
die TF mit 1,72 erläutere ich später.


"Nur, dann sollte man für meine Begriffe klarstellen können, wie man künftig Fahren und Trinken zuverlässig trennt"


vielleicht glaubt mir keiner, aber seit über 20 jahren bin nicht betrunken, bzw. mit restalkohol gefahren. aus dem einfachen grund, weil da wo ich meistens bier getrunken habe bin ausschließlich zu fuss mit hund gegengen (ca. 2000m). ist zu nah, das auto ist 3,0L v6 diesel, würde schnell verecken auf kurzen strecken, kommt nicht an betriebstemperatur...
der einzige event im jahr ist ein weihnachtsfeier ca 40 km von mir entfernt. da fahre ich mit meine frau zusammen (frau trink nicht). die letzte fahrt ist eine verkettung unglücklicher umstände, die zu TF geführt hat. dazu auch später mehr.
bin ältere semester, kein disco/kneipen gänger, mit anfang 20 als teenager, habe ich sehr oft und ziemlich viel getrunken. dadurch bin "trinkfest" geworden, mittlerweile bin vater 2 erwachsene kinder und 2 x opa.

habe noch ca. 6 monate sperre und ich möchte mich auf mpu vorbereiten. kopfzerbrechen bereitet mir die fragen :
Warum haben Sie getrunken ?Innere + äußere Motive

für anregungen und antworten danke voraus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mum« (01.04.2018, 03:14)


  • »MPU-Schorsch« ist männlich

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4

02.04.2018, 12:42

Hallo mum,

probier es doch mal mit einer professionellen Aufbereitung, über Verkehrspsychologe oder entsprechende Anlaufstellen bei Caritas bzw Diakonie (ausgerichtet auf MPU-Vorbereitung, nicht auf Alkoholismus). Das hat neben den Anregungen zur Ergründung von Trinkmotiven etc auch den Vorteil, dass man eine Aufarbeitung gegenüber der MPU-Stelle nachweisen kann.

Gilt auch für die Strategie Abstinenz (AB) oder kontrolliertes Trinken (KT), dass man das nachweisen können sollte (Abstinenznachweis bzw. Trinktagebuch).

Insgesamt ist die MPU eine ziemlich stark reglementierte und ziemlich repressive Struktur, an der unser Staat viel Freude hat...

Grüße
MPU-Schorsch
"Content Correctness" statt "Political Correctness". Bemühen um Information und sachliche Auseinandersetzung...

Psycho

Psycho

  • »Psycho« ist männlich

Beiträge: 3 828

Über mich: Ich arbeite seit knapp 20 Jahren auf dem Gebiet der professionelle MPU-Beratung. Falls jemand sich nicht mit dem "Zweitbesten" zufrieden geben will, sollte er mich kontaktieren.

Wohnort: Herne

Beruf: MPU-Berater

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5

04.04.2018, 13:50

Hi mum!

Menschen, die es schaffen, ohne jegliche Vorwarnung/Gewöhnung/Motiv/etc. richtig Mist bauen, können meines Erachtens nur dann sicher eine Wiederholung ausschleßen, wenn sie dauerhaft abstinent leben, da es mit Alk - wenn auch selten - zu unvorhersehbaren Folgen kommt!
ich hatte 1,72 bak. schon lange nicht mehr so gesoffen, wie am TF tag (nacht)
Warum hast Du es denn getan?

Ich versuche es mal "ohne innere Motive":

- "Warum hast Du denn am dem Tag getrunken/bist getrunken gefahren?"

- "Genau weis ich das nicht (mehr)" Wenn ich nicht weis, was ich tue, sollte ich es ganz lassen (abstinenz!)

- "Das war Pech/Zufall/eine Ausnahme" Wie kann ich mich vor Pech/Zufall/Ausnahme schützen? Gar nicht! Die Begriffe sind so definiert, dass man sie eben icht beherrschen kann.

- "Weil es geschmeckt hat" Oh, da will jemand nie wieder etwas leckeres trinken, nur um wieder Auto fahrne zu dürfen. GLAUBT DAS EINER??

- "Weil es Spass gemacht hat" Genau so. Nie wieder Spass nur wegen des Autfahrens.

Dein Zitat: " die letzte fahrt ist eine verkettung unglücklicher umstände, die zu TF geführt hat." Mach Dir hier deine Antwort selber!
In diesem Sinne

Dipl.-Psych. Thomas Rock
Fachpsychologe für Verkehrspsychologie
Amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater
02323 / 91 51 70 - 0
http://www.prompu.de
psycho@mpuforum.de
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Der Mensch nimmt erst dann dir richtige Lösung,
wenn er vorher alle anderen ausprobiert hat.

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